Neujahrsempfang 2026
Karl-Josef Laumann zum „Gesundheitspolitiker des Jahres 2025“ gewählt
Am 19. Januar 2026 hatte Gesundheitsstadt Berlin zum vierten Mal zum Neujahrsempfang eingeladen. Über 200 Gäste aus Politik, Versorgung, Selbstverwaltung, Verbänden und Wirtschaft waren der Einladung in die Räume des AOK-Bundesverbands gefolgt. Ein besonderer Höhepunkt war die erstmalige Verleihung des Awards „Gesundheitspolitiker des Jahres“. Preisträger 2025 ist Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Laudatio hatte die Gesundheitsökonomin Simone Borchardt, MdB, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, übernommen. Gestiftet wird der Preis vom Verein Mittelständischer Dienstleistungsunternehmen e. V. (VMDU e.V.).
Im Rahmen des Neujahrsempfangs 2026 hat Gesundheitsstadt Berlin eine neue Tradition geschaffen: Erstmals hat das Gesundheitsnetzwerk für Berlin-Brandenburg den Preis „Gesundheitspolitiker:in des Jahres“ verliehen – eine Auszeichnung für herausragende politische Leistungen, die das deutsche Gesundheitswesen nachhaltig stärken und die demokratische Kultur fördern. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie entscheidend mutige, verantwortungsvolle und innovative Gesundheitspolitik für das Gemeinwohl ist.
Künftig wird nun jedes Jahr zum Neujahrsempfang der oder die Politiker:in geehrt, der oder die im Vorjahr durch sichtbare Ergebnisse, verantwortungsbewusste Führung und wegweisende Impulse besonders überzeugt hat.
Der Preisträger 2025 wurde durch eine unabhängige Jury ermittelt. Ihr gehören an:
- einzelne Mitglieder des Vorstands von Gesundheitsstadt Berlin e. V.,
- Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bunds,
- Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands,
- Christine Vogler, Vorsitzende des Deutschen Pflegerats,
- Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft,
- Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer.
Die Auswahl erfolgte auf Grundlage eines strukturierten Bewertungsschemas, das politische Wirkung, Ergebnisse, Führungskompetenz, Bürgernähe, Innovationskraft sowie interprofessionelle Zusammenarbeit gleichermaßen berücksichtigt.
Karl-Josef Laumann erhält Auszeichnung von Gesundheitsstadt Berlin
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, hat in seiner langjährigen politischen Laufbahn immer wieder gezeigt, dass ihm die Stärkung des Gesundheitssystems ein zentrales Anliegen ist.
Er steht für mutige Reformansätze, etwa in der Krankenhausplanung und bei Fragen der Versorgungsstruktur, und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie die Förderung der Gesundheitskompetenz ein – Beispiele für seine praxisorientierte Politik, die direkt bei den Menschen ankommt.
Als Minister prägte er zudem den Dialog mit Fachverbänden und Ehrenamtlichen, würdigte die Bedeutung der Selbsthilfe und setzte gesundheitspolitische Akzente im Bereich der Prävention und Versorgung.
Mit der Auszeichnung würdigt die Jury Laumanns nachhaltigen Einfluss auf die Gesundheitspolitik und seinen Einsatz für ein resilienteres, bürgernahes Gesundheitssystem.
In ihrer Laudatio würdigte Simone Borchardt, MdB, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, seine langjährigen Verdienste um das deutsche Gesundheitswesen.
Dr. med. Iris Hauth, Vorsitzende Gesundheitsstadt Berlin, brachte den Kern des Abends auf den Punkt: „Gesundheitspolitik ist Demokratiepolitik“.
„Wir blicken auf einen Abend des Austauschs, der Vernetzung und der gemeinsamen Perspektiven für ein starkes Gesundheitswesen zurück, gratulieren Karl-Josef Laumann sehr herzlich und danken allen Gästen, der Jury, dem Verein Mittelständischer Dienstleistungsunternehmen e. V. (VMDU e.V.) als Stifter des Preises, unserer Gastgeberin, der Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbands Dr. Carola Reimann, unseren Partnern und Mitwirkenden für diesen gelungenen Abend", sagt die Gesundheitsstadt Berlin-Vorsitzende.











