. Führendes Schlaganfallzentrum

ukb wird überregionale Stroke Unit

Die Schlaganfall-Spezialstation der Klinik für Neurologie im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) ist jetzt als "überregionale Stroke Unit" für Berlin und Brandenburg zertifiziert worden. Damit gehört die Klinik zu den drei führenden Schlaganfallzentren in der Region. Die Stroke Unit ist rund um die Uhr auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten vorbereitet.
ukb wird überregionale Stroke Unit

Foto: ukb

 

Unter der Leitung von Dr. med. Ingo Schmehl hatte die Klinik für Neurologie ihren seit 2002 bestehenden Versorgungsauftrag zur interdisziplinären Akutversorgung von Schlaganfallpatienten gemäss den bundesweiten Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) und der Deutschen Stiftung Schlaganfall-Hilfe kontinuierlich erweitert.

Zertifikat für überregnionales Schlaganfallzentrum

Das bis 2013 gültige Zertifikat wurde im Rahmen einer systematischen Prüfung der Struktur- und Prozessqualitätskriterien durch eine unabhängige Expertenkommission erstellt und bestätigt. Demnach erfüllt die Klinik alle notwendigen Voraussetzungen einer überregionalen Stroke Unit. Dazu gehören unter anderem ein multimodales Monitoring der Vitalparameter, die kontinuierliche Schulung des Pflegeteams, eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft der radiologischen und neurologischen Abteilungen und eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlaganfallregister (ADSR).

Stroke Unit

So ist die Stroke Unit auch an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr auf die komplexe rehabilitative Schlaganfall-Behandlung vorbereitet. Zum diagnostischen Spektrum gehören das hochauflösende CCT, die CT-Angiographie und die Ultraschalldiagnostik hirnversorgender Arterien, das Diffusions-CT, die Magnet-Resonanz-Tomographie und die digitale Subtraktionsangiographie. Die therapeutischen Massnahmen umfassen intravenöse, intraarterielle und kombinierte Lysen und die mechanische Rekanalisierung. Zur Rehabilitation steht permanent ein Team von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neurolinguisten und Neuropsychologen bereit.

Weitere Nachrichten zum Thema Schlaganfall

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
60-Stunden-Woche für Krankenschwestern, doppelt so lange Wartezeiten beim Hausarzt: Dieses Szenario könnte schon in einem Jahrzehnt Realität werden, wenn das Gesundheitssystem nicht entschlossen reagiert. Schon jetzt ist das Angebot an freien Stellen hier zweieinhalbmal so groß wie der Zahl der Bewerber.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.