. Silvester

Richtig verhalten bei Feuerwerks-Verletzungen

Handverletzungen sind die häufigsten Unfallfolgen an Silvester. Männer sind besonders gefährdet. Chirurgen geben Tipps zum richtigen Umgang mit dem Feuerwerk und seinen Folgen.
Richtig verhalten bei Feuerwerks-Verletzungen

Böller & Feuerwerk: Handchirurgen haben an Silvester Hochsaison

An Silvester ereignen sich jedes Jahr zahlreiche Unfälle durch Feuerwerk. Genaue Statistiken darüber gibt es nicht. Nach Informationen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) stellen jedoch Handverletzungen die häufigste Ursache für eine Notfallversorgung im Krankenhaus dar. So versorgt ein durchschnittliches Großstadt-Krankenhaus pro Silvesternacht rund 60 Teilverletzungen, wie zum Beispiel abgetrennte Finger oder Fingerglieder. Hinzu kommen fünf bis zehn schwere Verletzungen, wie eine komplett zerstörte Hand. Explodiert ein Feuerwerkskörper in der Nähe des Kopfes kann auch das Trommelfell platzen. Laut DGOU sind die meisten Verletzten junge Männer im Alter bis zu 25 Jahren, gefolgt von 50- bis 60-jährigen Männern.

Alkohol und Böller geht gar nicht