. Neubesetzung

PVS: Wechsel in der Geschäftsführung

Rechtsanwalt Manfred Specht ist nach zwölf Jahren als Geschäftsführer der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg (PVS) in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger wurde Peter Scholich. Der Fachanwalt für Sozialrecht hat am 1. Januar 2010 das neue Amt übernommen. Scholich kommt aus den eigenen Reihen der PVS.
Peter Scholich

Peter Scholich

 

Mit der Besetzung der Geschäftsführung durch Peter Scholich zum Jahreswechsel wurden die Weichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt. Der Fachanwalt für Sozialrecht ist bereits seit vielen Jahren als Geschäftsführer der PVS in Mülheim an der Ruhr tätig. Mit der Besetzung und der Neuausrichtung der Geschäftsführung mit bewährten Kräften setzt die PVS bewusst auf Kontinuität. Das Unternehmen trägt damit der bislang sehr erfolgreichen Tätigkeit des gesamten Geschäftführungsteams Rechnung und sieht so den weiteren Erfolg der PVS gewährleistet.

Privatärztliche Verrechnungsstelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg

Ihm zur Seite steht Dr. jur. Harro Herffs - er verstärkt die Führungsetage als Geschäftsführer der PVS Rhein-Ruhr GmbH. Zwischen 2003 und 2008 war der 42-Jährige als Geschäftsführer der PrivatVerrechnungsStelle für Ärzte und Zahnärzte in Bremen tätig. 2009 wechselte er als Geschäftsführer zur PVS dental GmbH mit Sitz in Limburg. Dr. Herffs war von 2006 bis Ende 2008 Beauftragter des PVS Verbandes für den Bereich der Neuen Versorgungsformen und von 2007 bis Ende 2008 Mitglied im Ausschuss "Strategie/Entwicklung" des Verbandes.

Manfred Specht: nach zwölf Jahren in den Ruhestand

Unterdessen lobte der Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe, Dr. med. Wolf Unterberg, Manfred Spechts Verdienste, der zwölf Jahre lang die Geschäfte der PVS Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg geführt hatte. Geschickt habe Specht das Unternehmen für Krisenzeiten aufgestellt und neue Geschäftsfelder entwickelt. So erfolgte 1995 die Gründung der PriA Dienstleistungen im Gesundheitswesen für die Abrechnungen im Klinik- und Pflegebereich und 1999 die Erweiterung des Bürogebäudes in Mülheim. Seinen Weitblick habe der scheidende Geschäftsführer einmal mehr mit dem Neubau für die Berliner Geschäftsstelle bewiesen, die am 31. Juli 2009 in der Invalidenstrasse eröffnet wurde.

Weitere Nachrichten zum Thema Ärzte

| Sie wollen anderen helfen und brauchen doch selbst manchmal Hilfe: Ärzte, die bis zur Erschöpfung arbeiten und in einem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem aufgerieben werden. Nicht selten droht ihnen der Burnout.
| Nach der Pleite der City BKK haben Berliner Ärzte die Versicherten nicht weggeschickt, obwohl viele Patienten noch keine neue Krankenkasse gefunden hatten. In 1 700 Fällen versuchen die Ärzte nun die Kosten von der KV Berlin erstattet zu bekommen. Doch die darf seit 1. Juli gar nicht mehr zahlen. Bleiben die Ärzte nun auf den Behandlungskosten sitzen?

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Die Geburtskliniken in Deutschland leisten nach Wahrnehmung der Frauen, die dort entbunden haben, insgesamt gute Arbeit. Es gibt jedoch deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Kliniken. Deshalb sollten werdende Eltern bei ihrer Klinikwahl gezielt vergleichen.
Regelschmerzen sind für viele Frauen bis zu einem gewissen Punkt normal. Werden sie jedoch unerträglich, kann eine Endometriose dahinterstecken, eine chronische Erkrankung, die zur Unfruchtbarkeit führen kann. Die Diagnose ist schwierig, und auch die Therapie kann kompliziert sein.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.
Kinder, Job – und Reha? Mit der „Berufsbegleitenden Rehabilitation“ passt alles unter einen Hut, meint Christoph Gensch von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Im Interview verrät der Reha-Experte, was es mit dem neuen Modellprojekt auf sich hat.