. Porträt

Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier

Position

Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier

Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier

Prof. Dr. Dr. Klaus M. Beier leitet das Universitätsinstitut für Sexualmedizin und die dem Institut angeschlossene Hochschulambulanz für Sexualmedizin. Dort werden Diagnostik und Therapie bei allen Sexualstörungen - auch im Gefolge von anderen Erkrankungen und/oder deren Behandlung - angeboten.

Ein besonderer Schwerpunkt Beiers ist die Neurobiologie der Paarbindung. Hier hat der Sexualmediziner einen neuen therapeutischen Ansatz zur paarbezogenen Intervention entwickelt, der von Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet genauso nachgefragt wird, wie seine Expertise im Indikationsgebiet der sexuellen Präferenz- und Verhaltensstörungen. Seit 2004 leitet Prof. Beier das mittlerweile auch international bekannte Forschungsprojekt "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld", das 2009 auf die Prävention der Nutzung von Missbrauchsabbildungen (Kinderpornographie) ausgedehnt wurde: Männern mit pädophiler Neigung wird präventiv Behandlung angeboten, damit es gar nicht erst zu sexuellen Übergriffen auf Kinder oder dem Konsum von derartigen Bildmaterialien kommt.

Darüber hinaus ist Beier als Gutachter für Gerichte tätig, etwa wenn es um Fragen zur Schuldfähigkeit von Sexualstraftätern oder um Begutachtungen nach dem Transsexuellengesetz geht. So war er auch Gutachter in dem Fall des "Kannibalen von Rotenburg".

Behandlungsschwerpunkte

  • Neurobiologie der Paarbindung
  • Paarbezogene Interventionen bei sexuellen Funktionsstörungen - auch aufgrund von Erkrankungen und/oder deren Behandlung
  • Diagnostik und Therapie bei sexuellen Präferenzstörungen
  • Primäre Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld
  • Schuldfähigkeit- und Prognosebegutachtungen bei Sexualstraftätern
  • Begutachtungen nach dem Transsexuellengesetz

Berufliche Stationen

  • 1986 Promotion an der Freien Universität Berlin
  • Wissenschaftlicher Assistent in der Sexualmedizin am Klinikum der Universität Kiel
  • Assistenzzeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ausbildung zum Psychoanalytiker, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • 1994 Habilitation im Fach Sexualmedizin, Universität Kiel
  • 1995 Ruf auf die neu eingerichtete Professur für Sexualwissenschaft an der Charité

Aktuelle Position

Seit 1996 Direktor des neu gegründeten Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin 

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