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Peter Albers neuer Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat eine neue Führungsspitze. Zum Präsidenten wurde der Urologe Prof. Peter Albers aus Düsseldorf gewählt. Bei der Wahl wurden insgesamt sechs Positionen im Vorstand neu besetzt.
Deutsche Krebsgesellschaft mit neuem Präsidenten: Prof. Peter Albers hat den bisherigen Amtsinhaber Prof. Wolff Schmiegel abgelöst

Deutsche Krebsgesellschaft mit neuem Präsidenten: Prof. Peter Albers hat den bisherigen Amtsinhaber Prof. Wolff Schmiegel abgelöst

Prof. Peter Albers ist neuer Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Der Urologe aus Düsseldorf löst turnusgemäß den bisherigen Amtsinhaber Prof. Wolff Schmiegel aus Bochum ab. Bei der Wahl durch die Delegiertenversammlung wurden am Samstag insgesamt sechs Positionen im Vorstand neu besetzt. 

Albers war bislang Vizepräsident der Deutschen Krebsgesellschaft, 2012 war er Kongresspräsident des 31. Deutschen Krebskongresses. Jetzt wolle er sich mit Nachdruck für die Belange der Deutschen Krebsgesellschaft einsetzen, sagte er bei seinem Amtsantritt. „Dazu gehört nicht nur die Auseinandersetzung mit onkologischen Fach- und Versorgungsthemen, sondern auch die Fortführung unseres Dialogs mit den gesundheitspolitischen Entscheidern, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Umsetzung des Nationalen Krebsplans, so Albers.

Albers will Nationalen Krebsplan voranbringen

Der Mediziner leitet seit 2008 die Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und gilt als renommierter Spezialist für urologische Krebserkrankungen. In Fachkreisen ist er vielen als wissenschaftlicher Leiter der PROBASE-Studie zur PSA-basierten Früherkennung bei Prostatakrebs sowie als Ko-Studienleiter der PREFERE-Studie ein Begriff. Seit 2008 engagiert sich Albers außerdem als Sprecher der DKG-Zertifizierungskommission Prostatakarzinom für eine qualitativ hochwertige Versorgung von Prostatakrebspatienten.

Mit 7.600 Mitgliedern ist die Deutsche Krebsgesellschaft die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Die Fachgesellschaft hat unter anderem an der Entwicklung des Nationalen Krebsplans mitgewirkt und zertifiziert onkologische Zentren. Seit 2012 kooperiert sie mit der Deutschen Krebshilfe. 

 
Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik
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