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Parkinson: Neues Bildgebungsverfahren zeigt frühe Veränderungen

Durch die Kombination verschiedener Bildgebungsverfahren konnten US-Mediziner erstmals frühe Veränderungen im Gehirn von Parkinson-Patienten nachweisen.
Neue Bildgebungsverfahren bei Parkinson

Frühe Symptome bei Parkinson sind jetzt im MRT nachweisbar

Den Forschern ist es gelungen, durch die Anwendung mehrerer Bildgebungen bei der Kernspintomographie die Substantia nigra im Gehirn optimal abzubilden. Zudem konnten sie zeigen, wie sich die Erkrankung im Gehirn ausbreitet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Archives of Neurology.

Bei Morbus Parkinson spielt der Zelluntergang in der Substantia nigra eine entscheidende Rolle, doch die Veränderungen sind nicht auf dieses Hirnareal beschränkt. Im weiteren Verlauf kommt es zur Degeneration anderer Teile des Gehirns, und schließlich wird auch das Vorderhin von der Erkrankung erfasst. Dies entspricht den klinischen Symptomen, die meistens mit Bewegungsstörungen beginnen und erst im späteren Verlauf auch kognitive und psychische Störungen umfassen.

Frühe Symptome bei Parkinson oft fehlinterpretiert

Das Team um Suzanne Corkin vom Massachusetts Institute of Technology in Boston konnte diese klinischen Beobachtungen nun durch das neue Bildgebungsverfahren bestätigen. Für ihre Untersuchungen kombinierten die Mediziner vier verschiedene Bildgebungstechniken, die anschließend von einer speziellen Software zu einer einzigen Abbildung zusammengesetzt wurden.

Parkinson wird bisher in erster Linie anhand der klinischen Symptome diagnostiziert. Doch diese sind nicht immer typisch. Oft beginnt die Krankheit schleichend mit uncharakteristischen Beschwerden wie Muskelverspannungen im Schulter-Arm-Bereich, die häufig als rheumatische Beschwerden fehlinterpretiert werden. Bei anderen Patienten zeigt sich zunächst eine abnorme Ermüdbarkeit mit verminderter psychischer und physischer Belastbarkeit.

Foto: © Kaarsten - Fotolia.com

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