. Ernährung

Nüsse schützen vor Krankheiten

Der tägliche Verzehr von einer Handvoll Nüssen kann vor Krankheit und Tod schützen. Das ist das Ergebnis einer Meta-Studie, die im Fachblatt BMC Medicine veröffentlicht wurde.
Nüsse

Nüsse schützen vor Krebs und anderen Krankheiten

Die Forscher um Dagfinn Aune von der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim werteten 20 Untersuchungen aus, die sich mit dem Zusammenhang von Nuss-Konsum (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Pistazie, Cachew, Pekanuss und Erdnuss) und Krankheits- und Sterblichkeits-Risiken beschäftigten. Insgesamt nahmen 819.000 Erwachsene an den Studien teil.

Nüsse sind eine gute Quelle für Ballaststoffe, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fette, Vitamin E und Antioxidantien. Sie verringern die Insulinresistenz, senken den Cholesterinwert und vermindern oxidativen Stress. Sie enthalten bioaktive Verbindungen wie Ellagsäure, Anacardinsäure, Genistein, Resveratrol und Inositolphosphate, die das Krebsrisiko reduzieren.

Nüsse schützen vor Krankheiten

Ergebnis der Meta-Studie: Wurden 28 g Nüsse am Tag verzehrt, sank das Risiko für die koronare Herzkrankheit um 29 Prozent, für Schlaganfall um 7 Prozent (der Wert galt als nicht signifikant), für kardiovaskuläre Erkrankungen um 21 Prozent, für einen Krebs-Tod um 15 Prozent, für die Sterblichkeit wegen einer Atemwegserkrankung um 52 Prozent, für die Sterblichkeit wegen Diabetes um 39 Prozent, wegen einer neurodegenerativen Erkrankung um 35 Prozent, wegen einer Infektionskrankheit um 75 Prozent und wegen einer Nierenerkrankung um 73 Prozent.

Fazit der Forscher: Der tägliche Nuss-Konsum ist verbunden mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Krebs sowie einer geringeren Sterblichkeit wegen einer Atemwegserkrankung, Diabetes oder einer Infektion.

Foto: karepa/fotolia.com

Autor: bab
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Ernährung

Weitere Nachrichten zum Thema Nüsse

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Interviews
Für Menschen mit Behinderung sind Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe nach wie vor nicht selbstverständlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Ulla Schmidt, MdB und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, darüber gesprochen, was getan werden muss, um die Situation von Betroffenen zu verbessern.
Prof. Hendrik Streeck leitet Deutschlands erstes Institut für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Duisburg-Essen. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem US-Rückkehrer über sein größtes Ziel gesprochen: eine präventive Impfung gegen HIV.
Die Fronten zwischen Gegnern und Befürwortern der Homöopathie sind verhärtet. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Homöopathie-Kritikerin Dr. med. Natalie Grams über wissenschaftliche Prinzipien und den verbreiteten Wunsch nach medizinischen Alternativen gesprochen.