Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Neue KV-Notdienstpraxis an Charité in Steglitz eröffnet

Am Charité Campus Benjamin Franklin in Steglitz gibt es eine neue Notdienstpraxis. KV-Ärzte versorgen dort Patienten mit dringenden Erkrankungen am Wochenende und an Feiertagen. Besonders schwere Fälle werden an die Notaufnahme der Charité vermittelt.
KV-Vorstand Dr. Burkhard Ruppert und Prof. Dr. Ulrich Frei eröffneten gemeinsam die neue die Notdienstpraxis an Charité Campus in Steglitz

KV-Vorstand Dr. Burkhard Ruppert und Prof. Dr. Ulrich Frei eröffneten gemeinsam die neue die Notdienstpraxis für Erwachsene am Charité Campus in Steglitz

In Berlin wurde eine neue KV-Notdienstpraxis eröffnet. Es ist die neunte, die von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin in der Stadt betrieben wird. Die Praxis befindet sich am Campus Benjamin Franklin der Charité in Steglitz und hat freitags von 15 bis 21 Uhr und an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Erwachsene mit dringenden Erkrankungen können sich dort ambulant behandeln lassen, wenn andere Praxen geschlossen sind.

Die neue Notdienstpraxis teilt sich einen Empfangstresen mit der der Charité, wo Mediziner eine Ersteinschätzung vornehmen. Je nach Schweregrad werden die Patienten dann entweder der KV-Notdienstpraxis oder der Zentralen Notaufnahme zugeordnet.

Kürzere Wartezeiten für Patienten

Die Charité erhofft sich von der Kooperation mit der KV eine spürbare Entlastung ihrer Notfallambulanz, wie Charité-Vorstand Prof. Dr. Ulrich Frei am Montag auf einer Pressekonferenz betonte. „Damit sollten sich auch die Wartezeiten für alle Patientinnen und Patienten verkürzen“, sagte er.

Patienten wissen häufig nicht, wohin sie sich im ambulanten Notfall außerhalb der Praxisöffnungszeiten wie abends am Wochenende wenden können. Folglich sind die Berliner Notaufnahmen chronisch überlastet – zum Nachteil der wirklich ernsten Fälle. „Die Kooperation ermöglicht es, den Patienten ein umfassendes Angebot aus ambulanter Notdienstpraxis und unserer Notaufnahme anzubieten“, erklärte der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme am Charité Campus Benjamin Franklin Prof. Dr. Rajan Somasundaram.

 

Weitere KV-Praxis in Neukölln eröffnet im Sommer

Mit der neuen KV-Notdienstpraxis am Charité Campus Benjamin Franklin betreibt die KV Berlin nun insgesamt fünf Notdienstpraxen für Erwachsene und vier für Kinder und Jugendliche. Die  KV-Notdienstpraxis für Kinder und Jugendliche am Campus Virchow-Klinikum in Wedding wird bereits in Kooperation mit der Charité betrieben.

Im Sommer werden am Vivantes Klinikum Neukölln zwei weitere derartige Notdienstpraxen eröffnen: eine für Erwachsene und eine für Jugendliche und Kinder. Damit soll sich die ambulante Notfallversorgung für die Berliner weiter verbessern.

Foto: Gudath/Charité

Autor: ham
Hauptkategorie: Berlin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Notaufnahme
 

Weitere Nachrichten zum Thema Notdienst

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten
Was viele sich lange wünschten, wurde unter dem Druck der Pandemie Wirklichkeit: Arbeiten im Homeoffice. Doch jetzt zeigt sich: Die neue Freiheit ist nicht immer auch gesund. Mehr als ein Drittel der Heimarbeiter klagt über Rückenschmerzen und andere Beschwerden. Auch der negative Stress wird mehr.


Wer spät am Abend viel und Schweres isst, schläft schlecht – und umgekehrt. Das ist bekannt. Eine Studie aus den USA an über 400 Frauen zeigt jetzt: Nicht nur der Zeitpunkt des Essens ist entscheidend, sondern auch die grundsätzliche Auswahl. Wer sich also konsequent gesund ernährt, kann dauerhaft leichter ein- und besser durchschlafen.
 
Interviews
Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.

Unter dem Stichwort der „harm reduction“ werden E-Zigaretten vielfach als weniger gefährlich bezeichnet als herkömmliche Zigaretten und sogar zur Raucherentwöhnung empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) widerspricht dieser Darstellung deutlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Pneumologen Professor Wulf Pankow über die Gefahren durch E-Zigaretten und geeignete Methoden für den Rauchentzug gesprochen.

Der klassische Medikationsprozess im Krankenhaus ist fehleranfällig. Untersuchungen untermauern das. Dabei könnte die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie wesentlich sicherer machen. Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat schon vor Jahren auf ein Closed Loop Medication Management umgestellt. Gesundheitsstadt Berlin hat mit UKE-Krankenhausapothekerin PD Dr. Claudia Langebrake über die Vorteile des digitalen Medikationsprozesses gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin