. Ganzheitliche Versorgung

Kontinenz- und Beckenbodenzentren zertifiziert

Die Qualität der Behandlung von Inkontinenz und Beckenbodenerkrankungen bei Vivantes ist von höchster Stelle ausgezeichnet worden: Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft hat das Vivantes Klinikum Neukölln und das Vivantes Humboldt-Klinikum als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum zertifiziert. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre.
Kontinenz- und Beckenbodenzentren zertifiziert

Foto: DAK

 

Betroffene Patienten sprechen häufig nicht über ihre Beschwerden - Erkrankungen wie Inkontinenz und Beckenbodenstörungen sind immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. In den zertifizierten Vivantes Inkontinenz- und Beckenbodenzentren finden die Patienten umfassende Hilfe.

Zertifiziertes Zentrum für Inkontinenz und Beckenboden

"Im Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum bieten wir unseren Patienten eine vertrauensvolle Beratung in Spezialsprechstunden", sagt Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Andreas D. Ebert, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin im Vivantes Humboldt-Klinikum. "Anschliessend stimmen wir mit den Patienten die weitere Diagnostik und Therapie ab. Dafür arbeiten Chirurgen, Gynäkologen, Urologen, Gastroenterologen, Neurologen, Radiologen, Physio- und Stomatherapeuten fachübergreifend zusammen".

Ganzheitliche Versorgung

Auch im Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum des Vivantes Klinikum Neukölln steht die ganzheitliche Versorgung der Patienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz, Beckenbodenschwäche, Schliessmuskelverletzungen, Verstopfung und Darmvorfällen an erster Stelle. Dazu PD Dr. Uwe Torsten, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie: "Mit unserem fachübergreifenden Behandlungskonzept stellen wir eine optimale medizinische Versorgung unserer Patienten sicher. Wir haben unter anderen auch die Orthopädie, die Neurochirurgie, das Zentrum für Sozial- und Neuropädiatrie und die Klinik für Kinderchirurgie eingebunden. So können wir auch Kinder behandeln, die Probleme mit der Blasenkontrolle haben und einnässen." Zusätzlich kooperiert das Zentrum zum Beispiel mit dem Bezirk Neukölln über den Landessportbund Berlin sowie mit dem benachbarten Ida-Wolff-Haus und behandelt Senioren mit Beckenbodenschwäche.

Die von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft vergebene Zertifizierung gilt für drei Jahre. "Die Auszeichnung würdigt die fachübergreifende medizinische Zusammenarbeit der Vivantes Kliniken bei Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Problemen der Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Erkrankungen des Beckenbodens", so Dr. Sabine Schäfer, Leiterin des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums im Vivantes Humboldt-Klinikum.

Weitere Nachrichten zum Thema Vivantes

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Wer regelmäßig Sport treibt, wird seltener krank und kann den Alterungsprozess in einigen körperlichen Bereichen um zehn Jahre zurückdrehen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“.
Die (hATTR) Amyloidose ist eine seltene Erbkrankheit mit einer geringen Lebenserwartung. Hoffnung macht jetzt ein neues Medikament, das bereits die klinischen Phase III erfolgreich absolviert hat. Die Zulassung könnte schon nächstes Jahr erfolgen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.