. Weltweites Abkommen

Epigenomics kooperiert mit NextPharma

Das Berliner Molekulardiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG und NextPharma Technologies haben Anfang Oktober ein weltweites Abkommen über die Auftragsherstellung von Darmkrebs-Bluttests unterzeichnet. Demnach soll der von der Berliner Epigenomics entwickelte Test "Epi proColon" in Zukunft von Next Health hergestellt werden.
Bluttest von Epigenomics

Bluttest von Epigenomics

 

"Epi proColon" ist der weltweit erste in-vitro-diagnostische Test für den Nachweis von Darmkrebs mit Hilfe einer einfachen Blutprobe und wird derzeit von Epigenomics in Europa vertrieben.

Die Herstellung des Tests nach ISO 13485-Standard für Medzinprodukte soll künftig durch das britische Unternehmen NextPharma Technologies erfolgen. Ausserdem wird NextPharma eine dem cGMP-Standard entsprechende Version des Testkits für den US-amerikanischen Markt herstellen, die derzeit von Epigenomics entwickelt wird. Epigenomics plant einen Zulassungsantrag für den Epi proColon-Test 2011 bei der US- FDA (Food and Drug Administration) einzureichen.

NextPharma und Epigenomics

"Mit NextPharma haben wir den idealen Partner für die Auftragsherstellung gefunden, der die steigende Nachfrage für den Epi proColon-Testkit in Europa decken kann", erklärte Dr. Uwe Staub, Senior Vice President Product Development bei Epigenomics. "Mit ihren Qualitätsstandards und der enormen Erfahrung in der Herstellung von Medizinprodukten ist NextPharma zudem ausgezeichnet aufgestellt, unser zukünftiges US-Produkt herzustellen."

NextPharma wird den Epi proColon-Testkit an ihrem US-Standort im kalifornischen San Diego produzieren. Diese Anlage bedient weltweit kleine und grosse Unternehmen in der biotechnologischen, pharmazeutischen, diagnostischen und medizintechnischen Industrie.

"Wir sind sehr erfreut, mit Epigenomics bei der Herstellung dieses innovativen diagnostischen Tests für die Früherkennung von Darmkrebs für den weltweiten Markt zusammenzuarbeiten", erklärte Bill Wedlake, Chief Executive Officer von NextPharma Technologies. "Dies ist ein Zeugnis unseres Könnens, unserer Flexibilität und Schnelligkeit bei der Lieferung dieses wichtigen Produkts. Ermöglicht wird dies durch die grosse Erfahrung unseres Teams für Medizinprodukte kombiniert mit der Nutzung unserer modernsten Technologien an unserem Standort in San Diego."

 

 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Kliniken
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.