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Diese Symptome zeigen, wenn Kinder unter zuviel Sonne und Hitze leiden

Mittwoch, 22. Juni 2016 – Autor: Angela Mißlbeck
Der Sommer steht vor der Tür. Das hebt die Stimmung. Für den menschlichen Körper bedeuten hohe Temperaturen und strahlender Sonnenschein jedoch nicht nur Gutes. Hitzschlag, Sonnenstich und Sonnenbrand drohen. Vor allem Kinder müssen für Schattenseiten des Sommers gewappnet werden.
Symptome von Hitzschlag und Sonnenstich vermeiden

Beugt Hitzschlag und Sonnenstich vor: Viel Trinken - auch ohne Durst! – Foto: lev dolgachov

Anhaltender Sonnenschein und dauerhafte Hitze sind große Herausforderungen für den gesamten Körper. Das gilt erst recht für den wachsenden Organismus von Kindern. Er braucht Unterstützung, um mit Sonne und Hitze klarzukommen.

Schon ein Sonnenbrand ist gefährlich. Denn heute ist bekannt, dass jede leichte Hautverbrennung, wie sie bei einem Sonnenbrand auftritt, bleibende Schäden hinterlassen kann. Das Hautkrebsrisiko steigt.

Was passiert bei Sonnenstich und Hitzeschlag?

Doch die Sonne greift nicht nur die Haut an. Scheint sie zu lang auf den Kopf und den Nacken, droht ein Sonnenstich. Bei einem Sonnenstich sind Gehirn und Hirnhaut irritiert wie bei einer Entzündung. Mit der UV-Strahlung der Sonne hat das nach neuen Erkenntnissen gar nichts zu tun. Ein Sonnenstich ist eine Reaktion auf die anhaltende Hitze.

Besonders aktive Kinder laufen bei dauerhaft hohen Temperaturen auch Gefahr, einen Hitzschlag zu erleiden. Einer der Hauptrisikofaktoren für den gefährlichen Kollaps ist körperliche Überanstrengung bei Hitze. Dann kann das Kühlsystem des Körpers versagen, wie etwa die Schweißproduktion.

 

Was ist der Unterschied zwischen Sonnenstich und Hitzeschlag?

Hat das Kind einen roten Kopf? Ist es unruhig? Klagt es über Kopf- oder Nackenschmerzen? Oder bemerkt es Ohrgeräusche? Dann besteht zumindest der Verdacht auf einen Sonnenstich. Typisch beim Sonnenstich ist, dass die Körpertemperatur des Kindes nicht erhöht ist.

Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zum wesentlich gefährlicheren Hitzschlag. Dabei entwickeln die Patienten Fieber bis über 40 Grad. Der Blutdruck sinkt, der Pulsschlag wird schneller. Vielleicht klagt der Betroffene über Schwindel oder ist außer Atem. Außerdem kann es zu Krämpfen und Bewusstseinsstörungen kommen.

Woran erkennt man einen Hitzeschlag?

Manchmal bleibt ein Hitzeschlag jedoch auch beinahe symptomlos. Die Betroffenen wirken „nur“ erschöpft. Fachleute sprechen dann von der Hitzeerschöpfung. Sie ist jedoch eine Art Vorstadium zum gefährlichen Hitzschlag. Deshalb müssen auch hier schnelle Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Schnell wirksam ist vor allem Kühlung, und zwar am besten von innen und von außen. Feuchte Tücher, kühle Wickel und ausreichend Wasser zum Trinken wirken den Symptomen entgegen. Auch wenn es dann schnell besser wird: Ein Arzt sollte zur Abklärung auf jeden Fall gerufen werden.

Foto: Syda Productions – fotolia.com

Hauptkategorie: Medizin
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