. Befragung

Berliner loben Pflegestützpunkte

Die 35 Berliner Pflegestützpunkte sind bei den Berlinern beliebt. Nahezu alle Ratsuchenden sind mit dem Beratungsangebot zufrieden.
Die Berliner fühlen sich in den 35 Pflegestützpunkten der Stadt gut beraten. Das zeigt eine Umfrage

Die Berliner fühlen sich in den 35 Pflegestützpunkten der Stadt gut beraten. Das zeigt eine Umfrage

Pflege bringt einen hohen Beratungsbedarf mit sich. Klar kann man die Pflegekasse anrufen und Fragen stellen. Aber nichts geht über ein persönliches Beratungsgespräch. Dafür gibt es in Berlin mittlerweile 35 Pflegestützpunkte. Knapp 43.000 Menschen lassen sich dort jedes Jahr kostenlos beraten. Die Besonderheit: Die Beratung ist unabhängig und anbieterneutral. Dass die Berliner das zu schätzen wissen, hat nun eine Umfrage aus dem letzten Jahr ergeben. Ratsuchende bekamen Fragebögen, auf denen sie ihre Zufriedenheit ausdrücken konnten.

Umfrage zeigt hohe Zufriedenheit

Und siehe da: 97,8% der Befragten waren mit der Kompetenz der Beraterinnen und Berater zufrieden, davon 90,7 % sogar sehr. Mit der Passgenauigkeit der vermittelten Angebote und Informationen waren 95,8% sehr zufrieden bis zufrieden und 92,6 % lobten die Unabhängigkeit der Beratung.

„Das neue Pflegestärkungsgesetz bringt viel Beratungsbedarf mit sich“, sagt Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat. „Die Pflegestützpunkte leisten einen enorm wichtigen Beitrag bei der Orientierung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. Denn sie beraten wohnortnah und anbieterneutral.“

 

Broschüre beantwortet 24 Fragen

Die Berliner Pflegestützpunkte werden vom Land Berlin und den Pflegekassen getragen. Eine neue Broschüre informiert überdies rund um die häusliche Pflege. Die Broschüre „Was ist, wenn…? 24 Fragen zur häuslichen Pflege“ kann bei den Pflegstützpunkten oder unter der Hotline 0800 595 0059 kostenfrei bestellt werden.

In Berlin sind aktuell 116.000 Menschen pflegebedürftig. Der Großteil von ihnen wird von Angehörigen gepflegt.

Foto: © Picture-Factory - Fotolia.com

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Pflege
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Pflege , Pflegende Angehörige
 

Weitere Nachrichten zum Thema Pflegestützpunkte

| Rund 400 Pflegestützpunkte in Deutschland sollen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen helfen, Leistungen zu beantragen und die Pflege zu organisieren. Dafür brauchen sie mehr und qualifizierteres Personal, sagt ein Gutachten des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft in Saarbrücken.
 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Eine Studie zeigt: Zu viel Salz reduziert die Anzahl der Milchsäurebakterien im Darm. Dadurch können verschiedene Krankheiten entstehen. Probiotika hingegen können die Darmflora schützen.
Das Online-Programm iFightDepression der Deutschen Depressionshilfe scheint wirksam zu sein. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Teilnehmer ihre depressive Symptomatik damit von mittelgradig auf leicht verbessern konnten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Selbsttherapie professionell begleitet wird.
 
 
. Interviews
Hitzewellen sind eine reale Gefahr für die Gesundheit und lassen die Mortalitätsrate ansteigen. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem wissenschaftlichen Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Freiburg, Prof. Dr. Andreas Matzarakis, über Hitzewarnsysteme und die Auswirkungen von Hitzewellen auf unsere Gesundheit gesprochen.
Das Essen in deutschen Krankenhäusern hat keinen besonders guten Ruf. Dabei lässt sich mit wenig Mehraufwand viel erreichen. Der Internist und Ernährungsmediziner Prof. Dr. Christian Löser erklärt die medizinischen und ökomischen Effekte einer gesunden Ernährung im Krankenhaus.
Pflegekräfte sind in der Coronakrise wichtiger denn je und gleichzeitig besonders gefährdet. Das persönliche Engagement ist und bleibt dennoch hoch. Über Wertschätzung, Sicherheitsrisiken und die Gefahr der Selbstausbeutung in Pflegeberufen hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Pflegeexperten Thomas Meißner gesprochen.