. Neue Chefinnen

Zwei Charité-Kliniken unter neuer Führung

Der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, gleich zwei renommierte Medizinerinnen nach Berlin zu holen. Prof. Karin Rothe aus Düsseldorf hat im Oktober 2009 die Nachfolge von Prof. Harald Mau angetreten und ist jetzt Direktorin der Klinik für Kinderchirurgie, Charté Campus Virchow. Auch die Augenklinik hat eine neue Chefin.
Zwei Charité-Kliniken unter neuer Führung

Prof. Karin Rothe, neue Direktorin der Kinderchirurgie

 

Prof. Antonia Joussen, ebenfalls aus Düsseldorf, leitet künftig die Augenklinik der Charité als Nachfolgerin von Prof. Michael Förster. Zu den beiden Neubesetzungen erklärte der Ärztliche Direktor der Charité Professor Ulrich Frei: "Damit hat die Charité ihre bundesweite Spitzenstellung bei der Berufung weiblicher Wissenschaftler weiter ausgebaut. Fast zehn Prozent der Inhaber einer C 4/ W 3-Professur - der höchstdotierten Stellen - sind jetzt Frauen." Bundesweit liegt der Schnitt in den medizinischen Fakultäten bei 6,2 Prozent.

Neue Führung der Kinderchirurgie

Die neue Direktorin der Kinderchirurgie Prof. Karin Rothe war zuletzt an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig, wo sie bis Oktober die Kinderchirurgie leitete. Zuvor war sie viele Jahre als Oberärztin für Kinderchirurgie an der Universität Leipzig tätig. Zu ihrer Expertise gehören die Neugeborenen- und Fehlbildungschirurgie, die onkologische Chirurgie sowie die Thorax- und rekonstruktive Weichteilchirurgie. Ihre speziellen Forschungsschwerpunkte umfassen die Wundheilung und der Gewebeersatz bei Verlust der Haut.

 

Neue Führung der Augenklinik

Die heute 38-jährige Prof. Angelika Joussen, neue Direktorin der Charité Augenklinik, begann ihre wissenschaftliche Tätigkeit 1998 als Assistentin an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg. Von 1999 bis 2001 forschte sie am Childrens Hospital der Harvard Medical School in Boston (USA). Seit 2006 ist sie Direktorin der Augenklinik an der Universität Düsseldorf. Dort gründete Prof. Joussen ein augenheilkundliches Studienzentrum und ein Labor für experimentelle Ophthalmologie. Es gelang ihr, die Zahl der durchgeführten Operationen um mehr als 50 Prozent zu steigern. Ein Schwerpunkt ihres Interesses liegt seit Jahren bei der altersbedingten Makula-Degeneration. Diese Erkrankung, bei der die Sehzellen in einem wichtigen Bereich der Netzhaut vernichtet werden, ist in den Industrieländern die häufigste Ursache für eine Erblindung im Alter.

 

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