. Patientensicherheit

Zertifiziert nach amerikanischen Massstäben

Die DRK Kliniken Berlin sind als einzige Klinikgruppe in Deutschland nach amerikanischen Massstäben zur Patientensicherheit durch die Joint Commission International (JCI) zertifiziert. Nach der dritten Zertifizierung durch JCI im vergangenen Jahr ziehen die DRK Kliniken Berlin eine durchweg positive Bilanz.Zum dritten mal haben die DRK Kliniken Berlin das JCI-Qualitätssiegel erhalten
Zertifiziert nach amerikanischen Maßstäben

DRK-Kliniken Berlin


 

 

 

Seit 2000 sind alle Krankenhäuser in Deutschland verpflichtete, ein "einrichtungsinternes Qualitätsmanagement" einzuführen, so steht es im Gesundheitsreformgesetz. Schon Ende der 90er Jahre entscheid sich die Geschäftsführung der DRK-Kliniken Berlin für die freiwillige Überprüfung durch die unabhängige Joint Commission International. Im Jahr 2002 wurden die fünf gemeinnützigen Kliniken zum ersten Mal durch die Joint Commission International zertifiziert, in den Jahren 2005 und 2008 haben sie die Re-Zertifizierung für alle Standorte erfolgreich bestanden.

Insgesamt sind die Erfahrungen mit dem System JCI und der Zertifizierung für unser Unternehmen überaus positiv", berichtet Angela Kijewski, Leiterin Unternehmenskommunikation der DRK-Kliniken Berlin. "Viele Prozesse und Abläufe in den Kliniken konnten optimiert werden und durch das gemeinsame standort- und berufsgruppenübergreifende Engagement aller Mitarbeiter für das grosse Ziel, entstand eine gemeinschaftliche Identität. Gleichzeitig ist ein grosses Wissen um patientenzentrierte Versorgung und den hohen Stellenwert der Patientensicherheit bei den Mitarbeitern entstanden."

Bei der zweiten Re-Zertifizierung der DRK Kliniken Berlin überprüften insgesamt fünf hauptamtliche Prüfer der JCI (zwei Ärzte, zwei Pflegekräfte und ein Betriebswirt) sechs Tage lang die Einhaltung der JCI-Standards bei den Abläufen der direkten und indirekten Patientenversorgung nach 319 Kriterien. Bei der "Tracer-Methode" wird anhand konkreter Patientenakten der Behandlungsablauf einzelner Patienten verfolgt. Alle Bereiche, in denen dieser Patient während seines Aufenthaltes im Krankenhaus behandelt wurde, von der Notaufnahme über den Operationssaal, Intensivstation, Röntgenabteilung, Physiotherapie bis zur Bettenstation, von der er wieder entlassen wird, werden von den Surveyern aufgesucht. Es wird nachvollzogen, welchen Beitrag die einzelnen Bereiche für die Behandlung des Patienten geleistet haben und ob und wie die Bedürfnisse des Patienten wahrgenommen wurden. "Die ausformulierten Standards der JCI lassen keinen Spielraum für das Ungefähre, oder noch in Entwicklung Befindliche. Die geforderten Prozesse müssen eingeführt sein und systematisch eingehalten werden", so Angela Kijewski weiter.

Die Einführung des JCI-Systems hat es den DRK Kliniken Berlin auch ermöglicht, aktuelle Vorschläge des Aktionsbündnisses Patientensicherheit zügig umzusetzen. Das Verfahren zur Vermeidung von Eingriffsverwechselungen ist umfassend eingeführt und wird nachweislich eingehalten. Ein Fehlermanagement einschliesslich eines CIRS besteht und wird genutzt.

Derzeit tragen ausserhalb der USA weltweit 240 Krankenhäuser das anerkannte Qualitätssiegel der JCI. Die DRK Kliniken Berlin sind die einzige derart zertifizierte Klinikgruppe in Deutschland.

 

Weitere Nachrichten zum Thema Patientensicherheit

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Betäubungsspritzen-Stiche, Schmerzen beim Bohren, Würgereiz: Zwei Drittel der Deutschen haben Angst davor, zum Zahnarzt zu gehen. Manche haben so sehr Angst, dass sie es gar tun – und sich am Ende die Zähne ruinieren. Dabei gibt es Wege, mit der Angst akzeptierend und konstruktiv umzugehen.
. Top-Termine
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Konferenzraum Friedrichshain (K1-E), Helios Klinikum Berlin-Buch
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Die akute Aortendissektion ist immer ein Notfall. Einer Studie zufolge könnte vielen Menschen das Leben gerettet werden, wenn sie rechtzeitig und adäquat behandelt werden würden. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Dr. Stephan Kurz vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) über die Versorgungssituation und das erfolgreiche Projekt „Aortentelefon“ gesprochen.