Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Zahnpflege bei Jugendlichen besonders wichtig

Zähneputzen steht bei Jugendlichen nicht unbedingt hoch im Kurs. Gleichzeitig nimmt in der Pubertät häufig der Hang zu einem ungesunden Lebensstil zu. Daher kommt der Zahnpflege in diesem Alter eine besondere Bedeutung zu.
Tag der Zahngesundheit

Jugendliche neigen dazu, ihre Zahnpflege zu vernachlässigen

Zähneputzen – Gerade Jugendliche haben oft keine Lust darauf. Dennoch wird die Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen hierzulande immer besser. Dank früher und umfassender Prävention sind die deutschen Jugendlichen weltweit an der Spitze bei der Zahngesundheit. Luft nach oben gibt es dennoch, und während viele Kinder ihre Zähne mittlerweile gründlich putzen, nimmt die Lust auf die Zahnpflege in der Pubertät häufig wieder ab. Der Tag der Zahngesundheit am 25. September 2019 will Jugendliche durch altersgerechte Aufklärung daher motivieren, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Deutschland bei der Zahngesundheit Jugendlicher Spitzenreiter

Um die Mundgesundheit deutscher Teenager steht es recht gut. Studien haben ergeben, dass 80 Prozent der 12-Jährigen hierzulande kariesfreie Zähne haben. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 1997. Damit ist Deutschland bei der Zahngesundheit von Jugendlichen zusammen mit Dänemark internationaler Spitzenreiter.

Die Untersuchungen zeigen auch, dass die Entwicklung über alle sozialen Schichten hinweg positiv verläuft. Dennoch muss die Zahngesundheit weiter gefördert werden, besonders bei Jugendlichen. „Teenager treffen vermehrt Entscheidungen ohne die Eltern, auch was ihren Lebensstil betrifft“, erklärt Dr. Christian Rath, Geschäftsführer des Vereins für Zahnhygiene. „Das hat Folgen für die Mundgesundheit, denn Zähneputzen, gesunde Ernährung und regelmäßige Besuche in der zahnärztlichen Praxis gehören nicht unbedingt dazu.“ Am diesjährigen Tag der Zahngesundheit steht daher die Mundgesundheit von Jugendlichen im Mittelpunkt. Das Motto lautet: „Gesund beginnt im Mund – Ich feier’ meine Zähne!“.

 

Mundgeruch in der Pubertät häufig

Um Jugendliche vom Sinn der Zahnpflege zu überzeugen, spricht der Tag der Zahngesundheit sie zu diesem und vielen anderen Themen über einen eigenen Instagram-Kanal an. Darüber hinaus hat der Verein für Zahnhygiene Info-Flyer produziert. Darin wird unter anderem auf den Zusammenhang zwischen Ernährung und Karies oder Mundhygiene und Mundgeruch eingegangen. Letzteren vermeiden zu können, ist ein überzeugendes Argument für regelmäßiges Zähneputzen – schließlich ist es Teenagern enorm wichtig, bei Gleichaltrigen gut anzukommen.

Bei Zahnfleischentzündungen noch gründlicher putzen

In diesem Zusammenhang weist der Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. darauf hin, dass auch eine Zahnfleischentzündung Mundgeruch verursachen kann. Für diese Erkrankung, die sich häufig durch Zahnfleischbluten bemerkbar macht, sind Jugendliche aufgrund hormoneller Umstellungen besonders anfällig.

Heranwachsende sollten beim Zähneputzen daher keinesfalls das Zahnfleisch vergessen. Auch wenn es dabei blutet, darf es nicht ausgespart werden. Im Gegenteil sollte in diesem Fall die Mundhygiene hochgefahren sowie eine Kontrolle in der zahnärztlichen Praxis vereinbart werden.

Foto: © Khorzhevska - Fotolia.com

Autor: anvo
Hauptkategorie: Medizin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Zahnmedizin
 

Weitere Nachrichten zum Thema Zahnpflege

25.09.2015

Kinder haben heute seltener Karies als 1991. Zugleich ist die Anzahl der eigenen Zähne bei Senioren höher als vor 25 Jahren. Dennoch haben die Zahnärzte noch genug zu tun. Zum 25. Tag der Zahngesundheit gibt die Initiative pro Dente 25 Tipps für die richtige Zahnpflege. So halten die Zähne länger.

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten

Sommerhitze kann Spaß und Freibad bedeuten –aber auch in der Notaufnahme enden. Der Körper trocknet aus, mit der Folge, dass der Kreislauf verrücktspielt, Menschen verwirrt sind oder die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr sinkt. Das Wichtigste ist: viel trinken, aber nicht zu Kaltes. Denn das verstärkt das Schwitzen – und damit das Problem.

 
Kliniken
Interviews
Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.


Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.
Logo Gesundheitsstadt Berlin