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07.05.2016

Yoga könnte bei Asthma helfen

Yoga könnte die Lebensqualität von Asthma-Patienten verbessern und die Symptome lindern. Das legt eine neue Meta-Studie nahe, die in der Cochrane Review erschien.
Yoga-Übung

Yoga-Übungen könnten bei Asthma helfen

Asthma ist eine häufige chronische Erkrankung der unteren Atemwege, an der etwa 300 Millionen Menschen weltweit leiden. Die typischen Symptome sind Atemgeräusche, Husten, Brustenge und Atemnot. Die Forscher fanden 15 randomisierte kontrollierte Studien, an denen 1.048 Männer und Frauen  beteiligt waren. 

Die meisten Studien wurden in Indien, gefolgt von Europa und den Vereinigten Staaten durchgeführt. Die Mehrheit der Teilnehmer litt an leichtem bis moderatem Asthma,  die Krankheitsdauer betrug sechs Monate bis zu 23 Jahren. Sechs Studien untersuchte die alleinige Auswirkung von Atemübungen aus dem Yoga, während die anderen Studien Atemübungen, Yoga-Positionen und Meditation miteinbezogen. Sie wurden verglichen mit der herkömmlichen Therapie und Schein-Yoga-Übungen.

Asthma: Yoga verbessert Lebensqualität und Symptome

Die meisten Probanden nahmen weiterhin ihre üblichen Asthma-Medikamente ein. Die Untersuchungen wurden über einen Zeitraum von zwei Wochen bis zu mehr als vier Jahren durchgeführt. Die Forscher fanden moderate Hinweise darauf, das Yoga die Lebensqualität der Patienten verbessert und geringe Hinweise, dass Yoga die Symptome lindert.

Die Lungenfunktion indes verbesserte sich nicht. In zwei Studien konnte durch das Yoga der Medikamenten-Verbrauch reduziert werden, die Ergebnisse seien jedoch nicht eindeutig, schränkte Studien-Autor, Dr. Zuyao Yang von Chinese University of Hong Kong, ein. Auch über Nebenwirkungen bei Asthmatikern könne noch keine Aussage getroffen werden.

Es seien weitere Studien nötig, um diese Ergebnisse zu überpüfen. Yoga-Übungen sind mittlerweile eine recht populäre Entspannungstechnik. Unter richtiger Anleitung sind sie nebenwirkungsfrei. Andere Studien untersuchten bereits den Einfluss auf von Yoga auf andere Erkrankungen wie COPD, Herz-Kreislauf-Risiken und psychische Störungen.

Foto: Photographee.eu

 
Autor: bab
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