. Bluthochdruck

Welt Hypertonie Tag 2012 - Aktionstag gegen Bluthochdruck

Der Welt Hypertonie Tag ist ein Aktionstag, der auf Bluthochdruck und seine Folgen aufmerksam machen will. Der Welt Hypertonie Tag 2012 am 17. Mai steht unter dem Motto "Gesunder Lebensstil - Gesunder Blutdruck".
Welt Hypertonie Tag 2012 - Aktionstag gegen Bluthochdruck

Bewegung und gesunde Ernährung helfen gegen Bluthochdruck

Sieben Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Rund 35 Millionen Deutsche und 1,5 Milliarden Menschen weltweit leiden an Bluthochdruck, teilt die Deutsche Hochdruckliga anlässlich des Welt Hypertonie Tags 2012 mit. Jeder Zweite über 60 Jahre ist davon betroffen. Hochrechnungen zufolge ist knapp die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland auf die Folgen von Bluthochdruck zurückzuführen - weltweit etwa sieben Millionen.

Bluthochdruck hat die tückische Eigenschaft, dass er jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt bleibt. Oft führen erst die Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks die Menschen zum Arzt: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenschädigung oder Minderung des Sehvermögens. "Lange Zeit verursacht Bluthochdruck keine Beschwerden. Unbehandelt hat Bluthochdruck aber gravierende Folgen, er gilt als wichtigster Risikofaktor für Schlaganfall, Herz- und Gefässkrankheiten oder Nierenversagen", erklärt Dr. Joachim Leiblein, Geschäftsführer der Deutschen Hochdruckliga.

Um auf diese Gefahren aufmerksam zu machen, ruft die Deutsche Hochdruckliga gemeinsam mit der World Hypertension League jedes Jahr am 17. Mai zum Welt Hypertonie Tag auf. Ziel des Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit für Bluthochdruck und seine Folgen zu sensibilisieren.

 

Mehr bewegen, gesünder essen

Der Schwerpunkt des Welt-Hypertonie-Tags liegt in diesem Jahr auf der Prävention des Bluthochdrucks.  Denn obwohl sich Bluthochdruck in den meisten Fällen gut behandeln lässt, ist es besser ihn zu vermeiden. Wie in zahlreichen aktuellen Studien nachgewiesen werden konnte, steigt mit den Risikofaktoren Übergewicht, Stress, falsche Ernährung und Bewegungsmangel auch der Blutdruck - sogar schon bei Kindern und Jugendlichen. Umgekehrt gilt: Ein mässiger Bluthochdruck kann allein durch eine Lebensstiländerung normalisiert werden. Ein mässiger Bluthochdruck kann allein durch eine Lebensstiländerung normalisiert werden.

Die Deutsche Hochdruckliga hat vier einfache Regeln für eine gesunde Lebensweise zusammengestellt, die helfen, Bluthochdruck und seine tödlichen Folgeschäden zu vermeiden:

  • Gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Magermilchprodukten, aber: wenig rotes Fleisch, Salz und Zucker. Viel trinken!
  • 30 Minuten Bewegung täglich (besser dreimal pro Woche Ausdauersport)
  • Pausen zwischendurch einlegen, damit sich Körper und Geist erholen können
  • Blutdruck regelmässig überprüfen und Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt nutzen

Wann liegt Bluthochdruck vor?

Zu hoher Blutdruck ist definiert als eine mehrfach gemessene Erhöhung des Blutdrucks ab 140/90 mmHg. Der optimale Wert liegt bei 120/80 mmHg. Ab 40 Jahren sollte jedes Jahr mindestens einmal der Blutdruck gemessen werden, ab 50 Jahren halbjährlich. 

Foto: DAK

Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Bluthochdruck , Herz-Kreislauf-System , Ernährung , Sport
 

Weitere Nachrichten zum Thema Hypertonie

 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Ins Fitness-Studio gehen erleben viele als stressig – sich davor drücken auch. Einfache Tätigkeiten in Haus und Garten haben einer Studie zufolge oft eine entspannendere Wirkung als tapfer absolvierte Workout-Torturen.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.