. Gesundheitsförderung

Web und App machen die Kassenmitarbeiter fit

Die eigenen Mitarbeiter fit fürs Leben zu machen – das ist das Ziel der Betriebskrankenkasse Mobil Oil. Dazu bietet sie ihren Mitarbeitern seit Beginn der Jahres ein internetbasiertes Gesundheitsprogramm.

Auch für Kassenmitarbeiter ein Thema: Betriebliche Gesundheitsförderung!

„Ob gesünder essen, mehr Sport treiben oder ausreichend Entspannung im Alltag – der Beginn eines neuen Jahres scheint der perfekte Anlass dafür zu sein, alte Laster aufzugeben und etwas Neues zu beginnen“, hat sich die BKK Mobil Oil überlegt. Doch häufig seien die guten Vorsätze bereits wenige Tage nach Silvester vergessen und die alten Gewohnheiten machten sich wieder breit. „Um eine gesunde Lebensweise dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren, bekommen die rund 1.500 Mitarbeiter der Betriebskrankenkasse Mobil Oil deshalb nun digitale Unterstützung: Das onlinebasierte moove Gesundheitsportal begleitet jeden Mitarbeiter Schritt für Schritt zu seinen persönlichen Gesundheitszielen und motiviert dazu, die eigene Komfortzone jeden Tag ein Stückchen mehr zu verlassen“, schreibt die Betriebskrankenkasse in einer Pressemitteilung.

Mit innovativen Gesundheitsangeboten will die Betriebskrankenkasse neue Wege gehen

„Als moderne Krankenkasse sorgt sich die BKK Mobil Oil nicht nur um die Gesundheit ihrer rund 1 Millionen Versicherten, sondern hat auch das Wohl ihrer Beschäftigten im Blick“, heißt es seitens des Vorstands der Kasse. Deshalb setze man seit Jahresbeginn auf das digitale Betriebliche Gesundheitsmanagement moove – Tu’s für Dich! „Die Gesundheit und die Motivation unserer eigenen Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren, um unseren Kunden täglich den bestmöglichen Service bieten zu können“, betont Ansgar Krümpelbeck, Leiter des Projekts bei der Betriebskrankenkasse Mobil Oil. Mit der Entscheidung für ein innovatives digitales Gesundheitsprogramm gehe die Krankenkasse nun neue Wege in Sachen Mitarbeitergesundheit. „Damit alle Mitarbeiter von Gesundheitsmaßnahmen eines Arbeitgebers profitieren können, müssen diese selbst entscheiden können, wann und wie sie sich dem Thema Gesundheit widmen.“ Daher verbinde das Programm die bewährten Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention mit modernen Technologien wie einem Online-Portal und Apps. Über die webbasierte Lösung könne jederzeit und überall auf die Gesundheitsprogramme zugegriffen werden. „So werden auch Mitarbeiter erreicht, die häufig unterwegs sind oder an anderen Firmenstandorten sitzen“, schreibt die Kasse.

Individuelle Unterstützung über Web und App sollen mehr Mitarbeiter erreichen

Zentrales Steuerelement sei das moove Gesundheitsportal, über das sich jeder Mitarbeiter ein ganz individuelles Gesundheitsprogramm zusammenstellen kann: „Ob gesündere Ernährung, eine bessere Stresskompetenz, mehr Bewegung, ein gesunder Rücken oder besserer Schlaf – mit moove bekommt jeder genau die Unterstützung, die er möchte.“ Ausgangspunkt für die maßgeschneiderten Programme sei eine wissenschaftlich fundierte Befragung gewesen, die den Gesundheitszustand der Mitarbeiter anonym erfasst hat. Auf Basis der Befragungsergebnisse schlage moove jedem Mitarbeiter automatisch individuelle Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der eigenen Gesundheit vor, die sich durch den Einsatz digitaler und mobiler Technologien ganz einfach in den Alltag der Mitarbeiter integrieren lassen, beschreibt die Kasse das Programm. Dabei setzt die gesetzliche Krankenversicherung freilich auf besten Datenschutz: „Gerade wenn es um ein solch sensibles Thema wie die Erfassung von individuellen Gesundheitsdaten geht, müssen Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität genießen“, so die Verantwortlichen.

Foto: Fotolia -Zerbor

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Prävention und Reha

Weitere Nachrichten zum Thema Prävention

| Gesundheits-Apps werden bei der medizinischen Versorgung immer wichtiger. Besonders bei chronisch kranken Menschen können sie sinnvoll sein. Das zeigt eine Studie, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Die Grippe breitet sich immer weiter aus, wie die aktuelle Wochenkarte der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigt. Bis zum Ende der 6. Kalenderwoche wurden zudem bereits 102 Tote durch das Influenza-Virus gemeldet.
. Top-Fortbildungen
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Interviews
Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.