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22.12.2015

Was sich die Deutschen 2016 wünschen

Weniger Stress – mehr Zeit, das wünscht sich die Mehrheit der Bevölkerung für 2016. Dafür fassen die Menschen gute Vorsätze, wieder mal. Doch dauerhaft setzt sie nur jeder zweite um.
Was sich die Deutschen 2016 wünschen

Der Jahreswechsel ist die Zeit der guten Vorsätze: die Mehrheit will 2016 Stress abbauen

Nach einer aktuellen Umfrage der DAK wünscht sich die Mehrheit der Bevölkerung für 2016 weniger Stress. Bei 62 Prozent der Befragten steht der Stressabbau ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze. Vor drei Jahren waren es noch 57 Prozent. Dicht gefolgt von der Stressreduktion steht der Wunsch nach mehr Zeit für Familie und Freunde (61 %) und 59 Prozent der Befragten, wollen sich mehr bewegen. Andere klassische gute Vorsätze wie Abnehmen, weniger Alkohol und Zigaretten rangieren dagegen auf den hinteren Plätzen (35 14 bzw. 10 %). Sparsamer wollen vor allem die jüngeren im kommenden Jahr werden. Fast jeder zweit der 14. bis 19-jährigen nannte diesen wobei etwa jeder Fünfte von ihnen künftig seltener das Handy, Internet oder den Computer nutzen möchte.

Stressabbau ist guter Vorsatz Nummer eins

Stress scheint vor allem im Leben der 30- bis 59-Jährigen eine große Rolle zu spielen. In dieser meist berufstätigen Altersgruppe haben der Umfrage zufolge sogar 70 Prozent diesbezüglich gute Vorsätze gefasst. Sie nennen auch mehr Zeit mit Familie und Freunden am häufigsten als Vorsatz (58 %).

Für die Studie hat das Forsa-Institut im Auftrag der DAK Gesundheit bundesweit 1.000 Menschen befragt. Erstmals wurde auch die Motivation für eine gesündere Lebensweise ermittelt. Am häufigsten wurde dabei das persönliche Empfinden genannt. Eine akute Erkrankung wäre für jeden zweiten der Grund, sich verstärkt um die eigene Gesundheit zu kümmern und fast ebenso viele nannten Empfehlungen des Arztes als Motivationsanstoß. Mehr als jedem dritten Befragten würde eine Aufforderung des Partners helfen, mehr für die eigene Gesundheit zu tun.

 

Zu hoch gesteckte Ziele drohen zu scheitern

Bekanntlich halten gute Vorsätze jedoch nicht lange. Laut DAK-Umfrage zieht sie nur jeder zweite konsequent durch. Männer scheinen hier etwas willensstärker zu sein als Frauen. „Lieber wenige realistische Ziele setzen und diese auch erreichen, als zu viele utopische Vorhaben verfolgen“, sagt dazu die DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. „Das motiviert und erhöht die Chancen erheblich, auf längere Sicht dranzubleiben.“

Foto: © drubig-photo - Fotolia.com

Autor: ham
Hauptkategorie: Gesundheitspolitik
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