. Berlin

Vivantes Klinikum „Hellersdorf“ heißt jetzt „Kaulsdorf“

Vivantes hat das Klinikum Hellersdorf in Klinikum „Kaulsdorf“ umbenannt. Damit erhält das Krankenhaus seinen alten Namen zurück.
Nach 20 Jahren hat das Klinikum Hellersdorf seinen alten Namen zurückbekommen. Es heißt jetzt wieder Kaulsdorf

Nach 20 Jahren hat das Klinikum Hellersdorf seinen alten Namen zurückbekommen. Es heißt jetzt wieder Kaulsdorf

Seit 1. Januar ist aus dem Vivantes Klinikum Hellersdorf wieder das Klinikum Kaulsdorf geworden. Grund für die Umbenennung ist laut Klinikkonzern, dass sich die Kaulsdorfer nie so recht mit dem Namen Hellersdorf anfreunden konnten. Denn bis 1996 hieß das Krankenhaus an der Myslowitzer Straße Klinikum Kaulsdorf. "Viele Patienten und auch viele Mitarbeiter haben sich über all die Jahre nicht an die Bezeichnung 'Klinikum Hellersdorf' gewöhnen können. Nach wie vor war unser Krankenhaus für sie das 'Klinikum Kaulsdorf'“, sagt Klinikumsdirektor Axel Gerlach. Der alte Name passe einfach besser zur Verwurzelung im Ortsteil Kaulsdorf.

Kaulsdorf passt besser

Mit der Umbenennung gibt Vivantes den Standort am Brebacher Weg, das ehemalige Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus, auf, das seit 2001 ebenfalls zum Vivantes Klinikum Hellersdorf gehörte. Weil nun alle klinischen Leistungen an einem Standort zusammengeführt werden, hat der Klinikkonzern in Kaulsdorf neu gebaut. Der Neubau namens "Wilhelm-Griesinger-Haus" soll im Februar offiziell eröffnet werden. Vivantes verspricht sich von der Zusammenlegung „Verbesserungen in der Qualität der Patientenversorgung und den klinischen Abläufen.“

 

Neubau eröffnet im Februar

Am Klinikum Kaulsdorf werden jedes Jahr rund 31.000 Patienten behandelt, davon 17.000 stationär. Dafür stehen knapp 400 Betten sowie 103 Ärzte und 263 Pflegekräfte bereit. Mit 1.150 Geburten pro Jahr ist das Klinikum eine der größten Geburtskliniken im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.  

Foto: Vivantes

Hauptkategorie: Berlin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Krankenhäuser , Vivantes
 

Weitere Nachrichten zum Thema Berliner Kliniken

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Mehr zum Thema
Vivantes-Geschäftsführerin Dr. Andrea Grebe würde am liebsten pro Schicht eine Pflegekraft mehr einsetzen, doch das ist unbezahlbar. Im Interview spricht sie über Geldsorgen der Krankenhäuser, freiwillige Qualitätsanstrengungen und die große Bereitschaft in der Berliner Flüchtlingshilfe
 
. Weitere Nachrichten
Die Regierungen der Welt sollten sich ernsthaft auf eine globale Pandemie vorbereiten, die zig Millionen Todesopfer fordern könnte. Das ist die Kernaussage eines Berichts von WHO und Weltbank. Doch offenbar sind die Vorsichtsmaßnahmen aktuell völlig unzureichend.
Alzheimer ist eine Erkrankung, die auch bei den Mitmenschen viele Unsicherheiten hervorruft. Oft wissen Angehörige oder Bekannte nicht, wie sie mit den Betroffenen umgehen sollen. Am Weltalzheimertag rufen Experten daher zu Verständnis und Toleranz gegenüber Alzheimer-Erkrankten auf.
Wenn Kinder unter Diabetes leiden, handelt es sich in der Regel um einen Diabetes Typ 1, obwohl auch der Typ 2 immer häufiger auftritt. Ein großes Problem ist, dass die ersten Symptome eines Diabetes Typ 1 oft nicht erkannt werden. Diabetologen fordern daher mehr Aufklärung bei den Eltern.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Gesundheitsakademie, Oudenarder Straße 16, 13347 Berlin
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Senioren fühlen sich heute jünger als früher – und sind es Studien zufolge auch. Doch woran liegt das und was bedeutet Alter heute überhaupt? Über diese und andere Fragen hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem renommierten Alternspsychologen Prof. Dr. Hans-Werner Wahl gesprochen.
Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners hat in diesem Jahr bei besonders vielen Menschen zu allergischen Reaktionen der Haut führt. Die giftigen Brennhaare der Raupen können aber auch sprichwörtlich ins Auge gehen. Am Universitätsklinikum Münster mussten diese Woche sechs Menschen am Auge operiert werden. Dr. Lamis Baydoun, Oberärztin der UKM-Augenklinik, berichtet, was vorgefallen ist.