. Verengte Arterien

"Verschlusssache PAVK"

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefässmedizin e.V. (DGA) wurde am 29. September für ihre Aufklärungskampagne "Verschlusssache PAVK" mit dem Health Media Award 2011 ausgezeichnet. Die Kampagne klärt über die gefährliche und oftmals unterschätzte Durchblutungsstörung der Beine und des Beckens (PAVK) auf.
"Verschlusssache PAVK"

Ausgezeichnete Aufklärungskampagne (Foto: DGA)

 

Prof. Dr. Karl-Ludwig Schulte, Präsident der DGA und Leiter des Gefässzentrums am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth, Berlin, nahm den Preis - eine Skulptur der Künstlerin Gaby Bertram - entgegen. Mit dabei war Imran Ayata von der Agentur A&B One, der die Kampagne kreativ umgesetzt hatte.

"Ich freue mich, dass diese wichtige Aufklärung in der Öffentlichkeit gewürdigt wird - der Preis ist eine Ermutigung weiter zu machen: Für eine frühere Erkennung der tückischen PAVK", meinte Prof. Karl-Ludwig Schulte. Durch die Kampagne "Verschlusssache PAVK" sei diese oftmals unterschätzte und unterdiagnostizierte Krankheit weiter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Der Health Media Award zeichnet Leistungen in der Gesundheits- und Patientenkommunikation aus. Preisträger der letzten Jahre waren z.B. Ranga Yogeshwar ("Quarks & Co."), Tim Mälzer und die Michael-Stich-Stiftung.

Verengte Arterien

Nach DGA-Angaben leiden in Deutschland rund 4,5 Millionen Menschen an PAVK. Bei der Erkrankung sind die Arterien im Becken oder in den Beinen durch Verkalkung krankhaft verengt. PAVK hat weitreichende Folgen, wenn die Betroffenen nicht behandelt werden: In Deutschland werden jährlich etwa 60.000 Amputationen wegen PAVK, oft in Verbindung mit Diabetes mellitus, vorgenommen. 75 Prozent der PAVK-Patienten sterben an Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Kampagne "Verschlusssache PAVK" wird von der DGA und der "Initiative gegen PAVK", getragen - das sind: Mehr Info zur Kampagne gibt es auf: HYPERLINK "http://www.verschlusssache-pavk.de/"

Weitere Nachrichten zum Thema Gefäßgesundheit

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Eine britische Studie liefert Hinweise darauf, dass hochgradig verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte das Krebsrisiko erhöhen können. Eine eindeutige Kausalität konnte durch die Analyse allerdings nicht bewiesen werden. Dazu sind noch weitere Forschungen notwendig.
. Top-Fortbildungen
. Top-Termine
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Interviews
Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.