Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 
23.05.2016

Umbau Bettenhochhaus liegt im Zeitplan

Ein Bauprojekt, das voll im Zeit- und Kostenplan liegt – in Berlin ist das nicht selbstverständlich. Doch an der Charité scheint der Umbau des Bettenhochhauses samt angrenzendem Neubau reibungslos zu klappen.
Bettenhochhaus und Neubau am Charité Campus Mitte: Eröffnung bis Jahresende scheint zu klappen

Bettenhochhaus und Neubau am Charité Campus Mitte: Eröffnung bis Jahresende scheint zu klappen

Als sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Montagvormittag ein Bild von der Baustelle am Charité Campus Mitte machte, konnte er sich von den Fortschritten überzeugen: Die Fassade des Bettenhochhauses ist fast fertig, ebenso die Fassade des angrenzenden Neubaus, der für Operationssäle, Intensivstationen und Rettungsstelle vorgesehen ist. Die Verbindungsbrücke zwischen Bettenhochhaus und historischem Campusgelände wurde bereits im Herbst erneuert und fertiggestellt.

Das frisch sanierte Bettenhochhaus und der Neubau sollen Ende bis des Jahres in Betrieb genommen werden. Und so wie es derzeit aussieht, klappt das auch. Zeitlich und finanziell. „Wir sind natürlich ein bisschen stolz darauf, dass unser komplexes Bauprojekt im Zeit- und Kostenplan ist“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Dr. Karl Max Einhäupl seinem prominenten Besucher. Man sei nun auf dem Weg zum modernsten Krankenhaus Europas.

Achtzigerjahre-Charme weicht moderner Architektur

Im 1982 errichteten Bettenhochhaus wird nichts mehr an den Charme der 1980er Jahre und DDR-Zeiten erinnern. Überwiegend Ein- und Zwei-Bett-Zimmer soll es dort geben – 550 Betten insgesamt. Das Infocenter „Baumaßnahmen“ der Charité verspricht eine zeitgemäße Architektur und Ausstattung zum Wohle der Patienten und für die Mitarbeiter werde die Arbeitsumgebung an moderne und künftige Anforderungen angepasst. 

Östlich vom Bettenhochhaus entsteht der fünfgeschossige Neubau mit 15 hochmodernen OP-Sälen. Drei davon sind für ambulante Eingriffe vorgesehen. Die Intensivmedizin wird über weitere 70 Betten in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern verfügen. Neubau und Bettenhochhaus beherbergen dann zusammen rund 620 Betten.

Die Charité lässt sich das Gesamtvorhaben rund 202,5 Millionen Euro kosten. Nach den Worten Michale Müllers trägt das Universitätsklinikum damit zur Stärkung der Wissenschaftsstandorts Berlin und der lokalen Gesundheitswirtschaft bei.

Foto: Charité

 
Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Charité , Gesundheitspolitik
 

Weitere Nachrichten zum Thema Charité

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten
Vitamin C ist das bekannteste Vitamin überhaupt. Es ist an über 150 Stoffwechselprozessen beteiligt, gut für Zähne und Knochen, die Verdauung und die Entgiftung der Leber. Und es hemmt die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen. Anders als vielfach angenommen, hat seine wichtigste Wirkung aber nicht mit dem Schutz vor Erkältungen zu tun – sondern mit Anti-Aging.

Reizüberflutung und Stress sind die Schattenseiten der Digitalisierung. Da hilft nur die digitale Entgiftung. Ein Psychologe gibt Tipps, wie der Entzug trotz Homeoffice und Homeschooling umgesetzt werden kann.

Zahnpflege ist wichtig. Auf lange Sicht natürlich zum Schutz vor Zahnausfall; aber auch, weil Entzündungen im Mund Krankheiten im gesamten Körper begünstigen können. Manche Lebensmittel aber schwächen beim Essen vorübergehend die Widerstandskraft des Zahnschmelzes. Deshalb gilt hier: Eine halbe Stunde warten. Oder die Zähne VOR dem Essen putzen – beim Frühstück vor allem.
 
Interviews
Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.


Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.
Logo Gesundheitsstadt Berlin