Nachrichten zum Thema Seelische Gesundheit
| In unbekannten Situationen neue Regeln zu finden, verlangt dem Gehirn Höchstleistungen ab. Daher ist es auch so schwer, alte Verhaltensweisen abzulegen. Forscher des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg (LIN) haben die Mechanismen dahinter nun genauer untersucht.
| Menschen sind fähig, ein breites Spektrum an Emotionen zu erleben. Wie Liebe zum Beispiel gehören auch Schuldgefühle zu den komplexen Emotionen und sind damit für die Wissenschaft besonders interessant. Zwei Hochschulen in Thüringen haben in einer Studie Daten zu Schuldgefühlen in der Bevölkerung erhoben und analysiert – mit einem überraschenden Ergebnis, was Männer und Frauen betrifft.
| Ein Gen namens NTRK2 spielt bei der Gedächtnisbildung im Gehirn eine wichtige Rolle. Opfer von Unfällen, Krieg, Vergewaltigung oder Katastrophen, bei denen dieses Gen aktiver ist, sind von Natur aus besser gegen eine Traumatisierung gewappnet und besitzen damit ein geringeres Risiko, an einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ zu erkranken. Diese kann noch Jahre später zu psychischen Beschwerden führen.
| Das mütterliche Verhalten hat offenbar einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Oxytocin-Systems beim Säugling. Eine Studie konnte zeigen, dass eine größere mütterliche Fürsorge mit höheren Spiegeln des „Bindungshormons“ assoziiert ist. Höhere Oxytocin-Spiegel machen wiederum wahrscheinlich emotional stabiler und erleichtern spätere Beziehungen.

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