Nachrichten zum Thema Seelische Gesundheit
| Ein Gen namens NTRK2 spielt bei der Gedächtnisbildung im Gehirn eine wichtige Rolle. Opfer von Unfällen, Krieg, Vergewaltigung oder Katastrophen, bei denen dieses Gen aktiver ist, sind von Natur aus besser gegen eine Traumatisierung gewappnet und besitzen damit ein geringeres Risiko, an einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ zu erkranken. Diese kann noch Jahre später zu psychischen Beschwerden führen.
| Das mütterliche Verhalten hat offenbar einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Oxytocin-Systems beim Säugling. Eine Studie konnte zeigen, dass eine größere mütterliche Fürsorge mit höheren Spiegeln des „Bindungshormons“ assoziiert ist. Höhere Oxytocin-Spiegel machen wiederum wahrscheinlich emotional stabiler und erleichtern spätere Beziehungen.
| Die große Mehrheit von Arbeitnehmern erlebt Studien zufolge das Großraumbüro als negativ für Psyche und Gesundheit. Vor allem der Lärmpegel wird dabei als Belastung empfunden. Ausgerechnet beim bürotypischen geistigen Arbeiten verringert er die Produktivität.
| Sportliche Aktivitäten im Freien stimulieren das Immunsystem und können den Körper vor Erkältungen oder einer Grippe schützen. Ein moderates Ausdauertraining auch bei Kälte oder Schnee hilft einem, die eigene Grundfitness auch über den Winter hinweg zu erhalten. Dann beginnt man im Frühjahr nicht bei Null.

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