Nachrichten zum Thema Schwangerschaft
| Das mütterliche Verhalten hat offenbar einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Oxytocin-Systems beim Säugling. Eine Studie konnte zeigen, dass eine größere mütterliche Fürsorge mit höheren Spiegeln des „Bindungshormons“ assoziiert ist. Höhere Oxytocin-Spiegel machen wiederum wahrscheinlich emotional stabiler und erleichtern spätere Beziehungen.
| Schwangere mit Aussicht auf Frühgeburt liegen oft in Kliniken, die Frühgeborene nicht nach dem Stand von Wissenschaft und Technik versorgen können. Mögliche Folge: Weiterverlegung per Hubschrauber oder Baby-Notarztwagen, Trennung von der Mutter – ein enormer Stress für einen kaum lebensfähigen Säugling. Wichtig deshalb: von vornherein ein „Frühchen-Zentrum“ mit entsprechender Kompetenz aussuchen.
| Ärzte und Krankenhäuser, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, dürfen das auf ihrer Website nicht publik machen, sonst riskieren sie ein Strafverfahren. Eine wichtige Informationsquelle für Frauen in dieser Notsituation ist die Kontaktliste der Bundesärztekammer. Gut fünf Wochen nach dem Start hat sich die Zahl der hier registrierten Ärzte und Einrichtungen mehr als verdoppelt.
| Jodmangel ist in Europa immer noch ein wichtiges Thema. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört sie zu den häufigsten Ursachen für neurologische Schäden bei Kindern und Neugeborenen. Darauf macht der Arbeitskreis Jodmangel aufmerksam.

Ihre Auswahl: