Nachrichten zum Thema Radiologie
| Zu viele Röntgenuntersuchungen, Schmerzmittel mit Suchtfaktor: Nach dem „Arztreport 2019“ der Barmer sind Diagnostik und Behandlung beim Reizdarmsyndrom zu sehr auf die körperliche Seite der Krankheit fixiert und in bestimmten Fällen sogar riskant. Die Alternative: ein multidisziplinärer Behandlungsansatz, der Ursachen ganzheitlich betrachtet und Ernährung und psychische Ursachen mit einschließt.
| Kontrastmittel stehen im Verdacht, sich im Gehirn abzulagern. Nun ist es Forschern gelungen, Gehirntumore mit einem neuen MRT-Verfahren sichtbar zu machen, bei dem auf Kontrastmittel verzichtet werden kann. Stattdessen nutzten sie eine einfache Zuckerlösung.
| In einer Untersuchung zum Einsatz von makrozyklischem Gadolinium bei Kindern konnten keine Anzeichen für Ablagerungen des MRT-Kontrastmittels im Nervensystem gefunden werden. Das teilt die Deutsche Röntgengesellschaft anlässlich des Deutschen Röntgenkongresses am 24. Mai in Leipzig mit.
| Nachdem die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA im vergangenen Jahr vor möglichen Ablagerungen von gadoliniumhaltigen MRT-Kontrastmitteln im Gehirn gewarnt hatte, waren viele MS-Patienten verunsichert. Doch nach Meinung von Experten sind die Kontrastmittel weiterhin sicher.

Ihre Auswahl: Radiologie

Weitere Schlüsselwörter:
Brustkrebs
Strahlentherapie