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Nachrichten zum Thema Radiologie

Die Untersuchung von Herzpatienten per „Herzkatheter" ist ein Standardverfahren bei Verdacht auf Koronare Herzkrankheit (KHK). Aber die Methode ist invasiv, teuer und strapaziös. Eine europäische Studie unter Beteiligung der Charité zeigt: Die Untersuchung solcher Patienten per Computertomografie (CT) ist vergleichbar aussagekräftig – und dabei schonender.

Lungenkrebs ist heilbar – aber nur, wenn er früh erkannt wird. Das radiologische Verfahren der Niedrigdosis-Computertomografie bietet die Chance, dies mit minimaler Strahlenexposition zu erreichen. Ein entsprechendes Früherkennungsprogramm für langjährige Raucher könnte nach Angaben der Deutschen Röntgengesellschaft schon bald Wirklichkeit werden. Die Sterblichkeit könnte so um bis zu 15 Prozent gesenkt werden.

Verdacht auf Herzschwäche? Die Herzkatheter-Untersuchung ist hier bisher das Mittel der Wahl. Doch sie ist teuer, ein invasiver Eingriff in den Körper und für den Patienten eine Strapaze. Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit der das Herz per bildgebendem Verfahren genauso zuverlässig, aber viel sanfter untersucht werden kann: das Echtzeit-MRT.

Bisher wurde die „Optische Kohärenztomographie“ (OCT) lediglich zur Diagnostik von Netzhauterkrankungen wie der altersbedingten Makula-Degeneration eingesetzt – als Momentaufnahme. Jetzt gibt es die OCT-Bilder auch bewegt und live: Die neue intraoperative Bildgebung ermöglicht Chirurgen eine nie dagewesene Präzision bei Eingriffen an Hornhaut und Netzhaut des Auges.

Zu viele Röntgenuntersuchungen, Schmerzmittel mit Suchtfaktor: Nach dem „Arztreport 2019“ der Barmer sind Diagnostik und Behandlung beim Reizdarmsyndrom zu sehr auf die körperliche Seite der Krankheit fixiert und in bestimmten Fällen sogar riskant. Die Alternative: ein multidisziplinärer Behandlungsansatz, der Ursachen ganzheitlich betrachtet und Ernährung und psychische Ursachen mit einschließt.

22.05.2017

In einer Untersuchung zum Einsatz von makrozyklischem Gadolinium bei Kindern konnten keine Anzeichen für Ablagerungen des MRT-Kontrastmittels im Nervensystem gefunden werden. Das teilt die Deutsche Röntgengesellschaft anlässlich des Deutschen Röntgenkongresses am 24. Mai in Leipzig mit.

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