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Ihre Auswahl: Psychopharmaka

Nachrichten zum Thema Psychopharmaka

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung: Die Diagnose ADHS wird mit wachsender Häufigkeit gestellt – oft voreilig, sagen Kritiker. Denn nur bei den wenigsten Kindern, die Lernschwierigkeiten haben, anecken, unruhig oder aggressiv sind, hat dies einen Krankheitswert. Steht der Verdacht ADHS im Raum, kann dies nur ein Facharzt abklären, nicht der Kinderarzt.

25.05.2021

Depressionen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur zum Teil verstanden. Das Spurenelement Lithium spielt dabei aber offensichtlich eine Rolle. Münchner Wissenschaftler verglichen Gehirnproben von zwei psychisch Gesunden mit denen eines Suizidanten und stellten fest: Das Lithium ist anders verteilt.

In den USA ist soeben die erste digitale Pille zugelassen worden. Sie besteht aus einem bekannten Wirkstoff gegen Schizophrenie und einem digitalen Sender, der die Einnahme ans Smartphone sendet. Das System soll die Therapietreue verbessern.

Die Suizidrate unter Patienten, die unter bipolaren Störungen leiden, ist vergleichsweise hoch. Nun konnten Forscher zeigen, dass Lithium das Suizidrisiko besser senken kann als Valproat. Den Wissenschaftlern zufolge könnte durch eine konsequente Lithiumtherapie jeder achte Selbsttötungsversuch von bipolaren Patienten vermieden werden.

15.08.2017

Stress löst bei der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) einen depressionsartigen Zustand aus. Dieser ließ sich durch Lithium oder Zucker beheben. Dies ergab eine Studie von Neurobiologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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