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Nachrichten zum Thema Neurowissenschaften
25.09.2021

Zuckungen, Taubheitsgefühle, Krampfanfälle: Psychische Extremsituationen in der frühen Kindheit können sich bei Erwachsenen in Form von irreführenden körperlichen Symptomen äußern, die oft Fehldiagnosen auslösen. Dann werden beispielsweise „epileptische Anfälle" behandelt, die keine sind – manchmal jahrelang. Als erstes Uniklinikum bundesweit bietet das in Bonn jetzt für „dissoziative Störungen“ eine Spezialsprechstunde an.

21.07.2021

Wenn einem etwas „auf den Magen schlägt“, machen Gefühle den Körper krank. So funktioniert Psychosomatik, die Verbindung von Körper und Seele. Denselben Mechanismus kann man aber auch nutzen, um mithilfe positiver Gefühle den Körper – ganz besonders in Stress-Situationen – gesund zu erhalten. Tipps für heilsame kleine Übungen im Alltag.

Bisher ging die Forschung davon aus, dass nur bewusst erlebte Dinge länger im Gedächtnis abgespeichert werden und das Verhalten von Menschen damit beeinflussen. Eine Studie der Universität Bern hat jetzt diese Lehrbuchmeinung widerlegt. Für den Alltag kann das bedeuten: Demenzkranke darf man nicht unterschätzen, denn auch sie können weiter lernen und Dinge im unbewussten Gedächtnis abspeichern.

Während, aber auch nach einer Infektion mit dem Coronavirus kann es zu schweren neurologischen Symptomen kommen. Bekanntes Beispiel: der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Ein Wissenschafts-Team des Uniklinikums Freiburg konnte jetzt nachweisen, dass Covid-19 auch das Zentralnervensystem angreifen kann: in Form einer schweren Gehirnentzündung.

Soziale Unterstützung wirkt sich positiv auf die körperliche wie die psychische Gesundheit aus. Wissenschaftler haben jetzt die neurobiologischen Zusammenhänge erforscht. Demnach haben Menschen mit guten sozialen Kontakten veränderte Strukturen im Vorderhirn, die mit der Abwehrkraft gegenüber psychischen Krankheiten zu tun haben – der „Resilienz“.

Spielen ist als kindliches Grundbedürfnis für die Entwicklung genauso wichtig wie schlafen, essen und trinken. Beim Spielen machen sich Kinder mit der Welt vertraut. Sie finden heraus, wie Dinge funktionieren, haben Erfolgserlebnisse, lernen, dass bei Misserfolgen die Welt nicht untergeht. Kurz: Sie erproben und entwickeln ihre motorischen, geistigen und sozialen Fähigkeiten. Am besten geht das draußen.

03.05.2021

Neurowissenschaftler der Universität des Saarlandes haben 104 Schüler im Alter der Berufswahl mit dem Magnetresonanz-Tomografen untersucht und herausgefunden: Es gibt einen messbaren Zusammenhang zwischen den Ergebnissen von Psycho-Tests zur Feststellung beruflicher Neigungen – und der Anatomie der Hirnregionen, die man in diesen Berufen am Ende auch braucht.

24.02.2021

Was haben die Seychellen, Monaco und Äquatorialguinea gemeinsam? Leute von dort sind in Deutschland so selten, dass sie selbst von einer Anerkennung als Minderheit Lichtjahre entfernt sind. Vergleichbar ergeht es den Patienten mit „Seltenen Erkrankungen“ im medizinischen Bereich. Dabei sind 6.800 dieser Krankheiten bekannt – und fünf Prozent der Deutschen davon betroffen.

Unser Herz und unser Gehirn kommunizieren ständig miteinander. Geraten wir etwa in eine gefährliche Situation, sorgen Signale aus dem Gehirn dafür, dass der Puls steigt – und hinterher auch wieder sinkt. Umgekehrt sendet auch das Herz Informationen ans Gehirn und beeinflusst so unsere Wahrnehmung. Forscherinnen des Max-Planck-Instituts haben jetzt herausgefunden, warum das so ist.

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