Nachrichten zum Thema Multiple Sklerose
| Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Impfungen das Risiko für Multiple Sklerose (MS) erhöhen. Forscher konnten nun in einer groß angelegten Studie diesen Verdacht entkräften. Es zeigte sich, dass sich Personen, die später eine MS entwickelten, in den Jahren zuvor sogar seltener impfen ließen.
| Auf den Wirkstoff EGCG aus grünem Tee werden viele Hoffnungen gesetzt. Unter anderem soll er neurodegenerativen Erkrankungen entgegenwirken. Nun hat eine Studie gezeigt, dass EGCG eine parkinsonähnliche Neurodegeneration nicht bremsen konnte. Weiteren Forschungsbedarf gibt es dennoch.
| Multiple Sklerose verläuft häufig in Schüben, die sich zwar oft zurückbilden, aber auch zu bleibenden Schäden führen können. Sogenannte krankheitsmodifizierende Therapien können die Häufigkeit der Schübe reduzieren. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „aggressivere“ Behandlung zu Beginn möglicherweise zu besseren Langzeitergebnissen führt.
| Eine Umfrage zeigt: MS-Patienten verzichten nach der Diagnose häufig auf (weitere) Kinder. Gründe dafür sind unter anderem die Sorge, den Erziehungsanforderungen nicht gerecht zu werden, aber auch eine mangelnde Aufklärung durch die Ärzte.

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