Nachrichten zum Thema Komplementärmedizin
| Schon ein eintägiger Aufenthalt im Wald kann Anzahl und Aktivität der „Killerzellen“ des menschlichen Immunsystems messbar steigern – ein bis zu dreitägiger entsprechend mehr. Das ist das Ergebnis eines Experiments der Waldgesundheitsexpertin Melanie Adamek. „Waldbaden“ sei eine natürliche Option, um sich gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 zu wappnen.
| Neben medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gelten Ausdauersport und ein gesunder Lebensstil als beste Möglichkeiten, um Migräneanfällen vorzubeugen. Nach Hinweisen auf seine schmerzstillende Wirkung haben Forscher nun auch den Effekt von Ingwerextrakt untersucht.
| Die Nährstoffdichte von pflanzlicher Kost unterstützt erwiesenermaßen die medizinische Behandlung und die Genesung. Das heißt nicht, dass die in deutschen Krankenhäusern eine Selbstverständlichkeit wäre. Vielerorts fehlten „Wissen und Mut“ für eine fortschrittliche Patientenverpflegung, kritisiert das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) und hat auf dieses Defizit jetzt reagiert: mit einem praxisnahen Ratgeber.
| Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) profitieren von atemfokussiertem Yoga. Eine Übersichtsarbeit zeigt, dass sich sowohl Lungenfunktion als auch Leistungsfähigkeit durch die speziellen Atemtechniken verbessern.
| Insbesondere bei Prellungen und Verstauchungen sowie rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden kann Arnika angewendet werden - und zwar äußerlich. Die Heilpflanze wird mittlerweile auf Feldern angebaut.
| Das Bundesgesundheitsministerium erwägt offenbar einschneidende Veränderungen beim Berufsstand des Heilpraktikers. Das berichtet das ARD-Magazin „Panorama“. Ein Rechtsgutachten soll klären, wie die bisher kaum kontrollierte heilerische Tätigkeit in Zukunft geregelt werden soll. Die Pläne reichen von arztähnlichen Standards bei der Ausbildung bis zur kompletten Abschaffung des Berufs.
| Auf den Wirkstoff EGCG aus grünem Tee werden viele Hoffnungen gesetzt. Unter anderem soll er neurodegenerativen Erkrankungen entgegenwirken. Nun hat eine Studie gezeigt, dass EGCG eine parkinsonähnliche Neurodegeneration nicht bremsen konnte. Weiteren Forschungsbedarf gibt es dennoch.

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