Nachrichten zum Thema Infektionskrankheiten
| Die Corona-Pandemie hat die USA besonders hart getroffen. Über die Situation in New York, die Vorhersage von COVID-19 Krankheitsverläufen mittels modernster IT sowie Künstlicher Intelligenz am New Yorker Krankenhausverbund Mount Sinai sowie die gesellschaftspolitischen Folgen der Pandemie für das amerikanische Gesundheitssystem hat Gesundheitsstadt Berlin mit Prof. Dr. Erwin Böttinger, Professor für Digital Health am Hasso Plattner Institut in Potsdam, einen Podcast durchgeführt.
| Ist die Niere früh in die COVID-19-Erkrankung involviert, ist das Risiko für Komplikationen größer und eine frühe therapeutische Intervention angesagt. Sind die Nierenwerte dagegen unauffällig, könnten Patienten die Krankheit „beruhigt zu Hause auskurieren“, sagt die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie und fordert, drei aussagekräftige Werte bei COVID-19 künftig immer schon sofort abzuklären.
| Allein im März gab es in einem norditalienischen Ort mehr Tote als im gesamten vergangenen Jahr. Nur rund die Hälfte der jetzt Verstorbenen war jedoch als COVID-19-Todesfall gemeldet. Wissenschaftler der Charité haben diese Diskrepanz aufgedeckt und schließen daraus, dass die Pandemie weit mehr Menschenleben fordert als offiziell bekannt.
| In Zeiten von Corona halten wir Abstand. Keinen Abstand zu Menschen halten dagegen Zecken. Mit ihrem ausgesucht feinen Gespür für Erschütterungen, Temperaturen und Gerüche wittern sie „Wirtstiere“ schon über Entfernungen von 10 bis 15 Metern. Dabei ist schon beim Homeoffice-Kurzurlaub im Park oder im Garten Vorsicht geboten: Denn Zecken leben auch in der Stadt.
| Die Vorteile der digitalisierten Medizin werden in der Corona-Pandemie sichtbar. Beispielsweise können Ärzte mittels Videosprechstunden ihre Patienten behandeln. Ist die Pandemie der Durchbruch einer digitalisierten Gesundheitsversorgung? Wie steht es um die gesellschaftliche Akzeptanz von Apps rund um SARS-CoV-2? Zu diesen Fragen hat Gesundheitsstadt Berlin mit Prof. Dr. Jörg Debatin, Leiter Health Innovation Hub des Gesundheitsministeriums, einen Podcast durchgeführt.
| Das Coronavirus vermehrt sich in den Körperzellen Infizierter rasend schnell. Dazu muss das Virus sein Erbgut vervielfältigen. Die dafür verantwortliche „Kopiermaschine“ haben Forscher des Max-Planck-Instituts jetzt entschlüsselt. Damit lassen sich neue antivirale Substanzen erforschen – und schon existierende Wirkstoffe daraufhin testen, ob sie gegen COVID-19 helfen.
| Wenn COVID-19-Patienten nach ihrer Aufnahme ins Krankenhaus Medikamente zur Blutverdünnung in höherer Dosierung bekommen, steigen ihre Chancen, die Krankheit zu überleben. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Hasso-Plattner-Instituts Potsdam (HPI) in den USA. In einem Klinikverbund in New York werden die Erkenntnisse der Studie bei der Behandlung bereits angewandt.
| Welche Effekte hat die Corona-Pandemie auf Menschen mit geringer Resilienz? Was hilft bei Sorgen und Ängsten in einer Pandemie, die viele Menschen als nicht beeinflussbar empfinden? Und wie gestaltet sich die Versorgung von Patienten in der Psychiatrie? Zu diesen Fragen hat Gesundheitsstadt Berlin mit Dr. Iris Hauth, Ärztliche Direktorin im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, einen Podcast durchgeführt.

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