Nachrichten zum Thema Infektionskrankheiten
| Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist zuletzt auf mehr als 18.000 Fälle innerhalb von 24 Stunden angestiegen. Jeder Neuinfizierte hat rund 10 bis 15 Kontakte, die informiert werden und sich in Quarantäne begeben müssen. Die Gesundheitsämter stoßen angesichts dieser Entwicklung bei der Kontaktnachverfolgung an ihre Grenzen. Welche Möglichkeiten haben die Gesundheitsämter bei der Pandemiebekämpfung in dieser angespannten Lage? Darüber sprach Gesundheitsstadt Berlin in einem Podcast mit Dr. Christine Wagner, Leiterin des Pandemiestabes Kommunikation und Strategie im Berliner Gesundheitsamt Neukölln.
| COVID-19 gut überstanden – und dann erst mal dagegen immun? Und wenn ja: wie lange? Diese Frage ist in der Wissenschaft nach wie vor umstritten. Eine Studie aus Österreich kommt zu dem Schluss: Die corona-spezifischen Langzeit-Antikörper halten sich im menschlichen Organismus offenbar länger als gedacht. Das nährt die Hoffnung auf bleibende Immunität.
| Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) wird seit wenigen Tagen ein Impfstoff gegen die Coronavirus-Erkrankung am Menschen getestet – an 30 freiwilligen Frauen und Männern zwischen 18 und 55 Jahren. Studienleiterin Marylyn Addo, die viele seit der ersten Coronawelle aus Talkshows im Fernsehen kennen, sagt: „Bisher verlief alles erwartungsgemäß und nach Plan“.
| Die Coronavirusinfektionen in Deutschland schnellen in die Höhe und toppen die Zahlen der täglichen Neuinfektionen aus der ersten Krankheitswelle im Frühling. Um den sich abzeichnenden exponentiellen Anstieg in den Griff zu bekommen, hält RKI-Präsident Lothar Wieler eine drastische Maßnahme für möglich: die Abriegelung ganzer Städte oder Regionen.
| Immer mehr Deutsche wollen die Grippe-Impfung, zu der der Gesundheitsminister rät. Aber der Impfstoff lässt sich nicht einfach nachproduzieren. Die verfügbaren 26 Millionen Dosen reichen nicht einmal für die Risikogruppen. Apotheker und Ärzten streiten jetzt: Mit dem Impfstoff sparsam umgehen gegen Engpässe, sagen die einen. Den Impfstoff aufbrauchen für eine größtmögliche Wirkung, sagen die anderen.
| Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Deutschland. Mit rund einer Million qPCR-Tests, die in Laboren durchgeführt werden, werden vielerorts Kapazitätsgrenzen erreicht. Testen ist zentraler Bestandteil einer umfassenden Pandemie-Bekämpfung: Es geht um die schnelle Erfassung der Infizierten, die Unterbrechung von Infektionsketten sowie den Schutz des Gesundheitssystems vor Überlastung. Welche Alternativen gibt es zu den qPCR-Tests? In welchen Situationen sind Massentests mittels LAMP-Sequenzierung sinnvoll? Können Corona-Schnelltests helfen? Und wie ist die Zuverlässigkeit neuer Testmethoden im Vergleich zum Goldstandard qPCR zu beurteilen? Darüber sprach Gesundheitsstadt Berlin in einem Podcast mit Prof. Dr. Jonathan Schmid-Burgk vom Institut für Klinische Chemie & Pharmakologie der Universitätsklinik Bonn.
| Röteln spielen in Deutschland kaum noch eine Rolle, weil es eine wirksame Impfung gibt. Doch nun ist die Viruserkrankung wieder im Gespräch. Zwei Forschergruppen haben unabhängig voneinander enge Verwandte des Rötelnvirus erstmals bei Tieren gefunden. Bislang galt der Mensch als einziger Wirt.

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