Nachrichten zum Thema Immunsystem
| Die Distanzbestimmungen der Coronakrise sollen allen voran Personengruppen schützen, deren Sterblichkeitsrisiko besonders groß ist. Doch Einsamkeit und Isolation schaden nicht nur dem Herz-Kreislauf-System und der psychischen Gesundheit. Sie erhöhen ihrerseits die Sterblichkeit. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) hin.
| Eine hohe Säurebelastung durch ungesunde Ernährung macht den Körper anfällig gegen das Coronavirus. Ein basischer pH-Wert von über 7 dagegen verbessert die Immunlage, verringert das Infektionsrisiko und sogar die Virenvermehrung im Körper. Das ergibt sich aus einer Analyse des „Instituts für Prävention und Ernährung" (IPEV) in München.
| Das Harz des Weihrauchs wirkt entzündungshemmend - das ist bekannt. Doch über das genaue Wirkprinzip weiß man noch wenig. Zudem ist Weihrauch noch nicht als Medikament zugelassen. Forscher konnten nun einen wichtigen molekularen Mechanismus entschlüsseln.
| In der Haut werden nach UV-Bestrahlung zahlreiche Reaktionen ausgelöst, die die Immunabwehr des Körpers schwächen. Erkältungen verstärken sich, Krankheiten können schwerer verlaufen. Ein zusätzliches Risiko in Zeiten der COVID-19-Pandemie sei nicht auszuschließen, warnt die Deutsche Krebshilfe. Vor allem die Strahlungsintensität in Solarien erhöhe dazu noch das Hautkrebsrisiko.
| Niesen, Husten, Gliederschmerzen: Bei den unspezifischen Symptomen, die wir von Erkältungen, Infekten oder eine Grippe her kennen, denken viele jetzt gleich an eine Infektion mit dem Coronavirus – obwohl das in den allermeisten Fällen unbegründet ist. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Symptom bei Corona aber besonders typisch: Fieber.
| Eine salzreiche Kost ist nicht nur schlecht für den Blutdruck, sondern auch für das Immunsystem. Diesen Schluss legt eine Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn nahe. In Mäusen, die eine salzreiche Kost erhielten, verliefen demnach bakterielle Infekte erheblich schwerwiegender.
| Blutstammzellen sind ein wichtiger Teil unserer Immunabwehr. Forscher fanden nun heraus, dass sie über ein „Gedächtnis“ verfügen und sich an frühere infektiöse Begegnungen erinnern können. Die Erkenntnisse könnten dazu dienen, den Schutz vor Infektionen zu verstärken.
| Schon ein eintägiger Aufenthalt im Wald kann Anzahl und Aktivität der „Killerzellen“ des menschlichen Immunsystems messbar steigern – ein bis zu dreitägiger entsprechend mehr. Das ist das Ergebnis eines Experiments der Waldgesundheitsexpertin Melanie Adamek. „Waldbaden“ sei eine natürliche Option, um sich gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 zu wappnen.

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