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Nachrichten zum Thema Gehirn
19.09.2022

Unsere Gehirnhälften sehen gleich aus, aber sie sind es nicht. Um es in der Computersprache zu sagen: Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte sind gezielt asymmetrisch verteilt. Die Aufgabenteilung ist gut für die Leistung – Defizite können aber auch Krankheiten auslösen.

22.03.2022

Zu den schlimmsten Schmerzerfahrungen, die Menschen machen können, zählt der „Lage-Kopfschmerz“. Er verschwindet zwar im Liegen – aber hämmert umso mehr im Stehen. Grund dafür ist der Verlust von Schutzflüssigkeit im Zentralnervensystem, der im Gehirn zu einem Unterdruck führt. Mit einem neuen, minimalinvasiven OP-Verfahren lassen sich die Ursachen für diese Schmerzen aber offenbar heilen.

23.10.2021

Das Gehirn als Denkfabrik des Menschen produziert nicht nur schlaue Gedanken und speichert Wissen und Erfahrungen. Es produziert auch materiellen Stoffwechsel-Abfall: 2,5 Kilo im Jahr, doppelt so viel wie das eigene Organgewicht. Damit das Gehirn funktionstüchtig und gesund bleibt, muss es gereinigt werden – und dies geschieht vor allem nachts. Ein Grund, warum gesunder Schlaf lebenswichtig ist.

07.09.2021

Im entscheidenden Moment fällt einem das passende Wort nicht ein. Jeder kennt diese Situation, doch im Alter nehmen Wortfindungsstörungen zu. Was dabei im Gehirn passiert, haben nun Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts untersucht. Offenbar kommunizieren neuronale Netzwerken im Alter ineffizienter.

Die doppelt hilfreiche Wirkung von körperlicher Aktivität bei Depressionen belegt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum. Demnach wirkt Bewegung nicht nur stimmungsaufhellend, sondern verbessert auch die Fähigkeit des Gehirns, Lern- und Anpassungsprozesse zu meistern – eine Eigenschaft, die bei Depressiven normalerweise geschwächt ist.

Bisher ging die Forschung davon aus, dass nur bewusst erlebte Dinge länger im Gedächtnis abgespeichert werden und das Verhalten von Menschen damit beeinflussen. Eine Studie der Universität Bern hat jetzt diese Lehrbuchmeinung widerlegt. Für den Alltag kann das bedeuten: Demenzkranke darf man nicht unterschätzen, denn auch sie können weiter lernen und Dinge im unbewussten Gedächtnis abspeichern.

Während, aber auch nach einer Infektion mit dem Coronavirus kann es zu schweren neurologischen Symptomen kommen. Bekanntes Beispiel: der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Ein Wissenschafts-Team des Uniklinikums Freiburg konnte jetzt nachweisen, dass Covid-19 auch das Zentralnervensystem angreifen kann: in Form einer schweren Gehirnentzündung.

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