Nachrichten zum Thema FSME
| Endlich werden die Ausgangsbeschränkungen ein wenig gelockert – nach Wochen des Eingesperrtseins im Homeoffice oder in Quarantäne ist die Lust noch größer als sonst, ins Grüne ist zu entfliehen. Ausgerechnet in der Coronakrise ist aber auch die Gefahr eines Zeckenstichs besonders groß, warnt das Deutsche Rote Kreuz – aus drei Gründen.
| In Zeiten von Corona halten wir Abstand. Keinen Abstand zu Menschen halten dagegen Zecken. Mit ihrem ausgesucht feinen Gespür für Erschütterungen, Temperaturen und Gerüche wittern sie „Wirtstiere“ schon über Entfernungen von 10 bis 15 Metern. Dabei ist schon beim Homeoffice-Kurzurlaub im Park oder im Garten Vorsicht geboten: Denn Zecken leben auch in der Stadt.
| Mit einem Zeckenstich kann das FSME-Virus übertragen werden. Es führt bei 10 Prozent der Infizierten zu einer Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer Erkrankung des zentralen Nervensystems. Woran diese zu erkennen ist.
| Pilzesammler, aufgepasst! Wer jetzt in den Wald geht, sollte nicht nur an die Verwechslungsgefahr durch Giftpilze denken, sondern auch an die Zeckengefahr. Die schwarz-braunen Parasiten können Infektionskrankheiten mit Spätfolgen übertragen – vor allem die Borreliose.
| Zeckenstiche sind kein Grund zur Panik – erst mal. In schweren Einzelfällen können die dadurch übertragenen Krankheiten aber Nervensystem, Gehirn und Herz beschädigen, mit teils lebenslangen Folgen. Was viele nicht wissen: In gravierenden Fällen zahlt die Unfallversicherung – bei Invalidität sogar eine Rente.
| Das Denguefieber ist schon länger keine reine Tropenkrankheit mehr. Auch für Europa erhöht sich das Risiko für Ausbrüche von Dengue, aber auch von Chikungunya-, Zika- oder Gelbfieber. Mücken mit dem Denguefieber-Virus wurden nun auf Fuerteventura entdeckt.

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