Nachrichten zum Thema FSME-Impfung
| Endlich werden die Ausgangsbeschränkungen ein wenig gelockert – nach Wochen des Eingesperrtseins im Homeoffice oder in Quarantäne ist die Lust noch größer als sonst, ins Grüne ist zu entfliehen. Ausgerechnet in der Coronakrise ist aber auch die Gefahr eines Zeckenstichs besonders groß, warnt das Deutsche Rote Kreuz – aus drei Gründen.
| In Zeiten von Corona halten wir Abstand. Keinen Abstand zu Menschen halten dagegen Zecken. Mit ihrem ausgesucht feinen Gespür für Erschütterungen, Temperaturen und Gerüche wittern sie „Wirtstiere“ schon über Entfernungen von 10 bis 15 Metern. Dabei ist schon beim Homeoffice-Kurzurlaub im Park oder im Garten Vorsicht geboten: Denn Zecken leben auch in der Stadt.
| Pilzesammler, aufgepasst! Wer jetzt in den Wald geht, sollte nicht nur an die Verwechslungsgefahr durch Giftpilze denken, sondern auch an die Zeckengefahr. Die schwarz-braunen Parasiten können Infektionskrankheiten mit Spätfolgen übertragen – vor allem die Borreliose.
| Nicht alle Kinder sind ausreichend gegen Masern, Windpocken und Co. geimpft. In einer Pressemitteilung bezeichnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern impfen lassen, nun als „verantwortungslos“.
| Fast 50 Patienten, die von einer Zecke gebissen wurden, müssten prophylaktisch mit einem Antibiotikum behandelt werden, um einen Fall von Lyme-Borreliose zu verhindern – das ergab eine US-amerikanische Studie. Ob sich das lohnt, darüber sind sich Experten uneinig.

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