Nachrichten zum Thema Früherkennung
| Kaum einer weiß es, wenige Wissenschaftler erforschen es, Früherkennungsprogramme und Behandlungsstrategien fehlen: Dabei können auch Männer Brustkrebs bekommen. Erkrankte sind Einzelkämpfer – und erleben es als besondere psychische Belastung, von einer „Frauenkrankheit“ betroffen zu sein.
| Nur bei jedem vierten Patienten wird Knochenschwund frühzeitig erkannt und therapiert. Die meisten Deutschen wissen nichts oder wenig über Osteoporose, obwohl sie bereits als Volkskrankheit gilt. Dabei kann eine Therapie helfen, schicksalshafte Knochenbrüche wie Wirbel- oder Schenkelhalsfrakturen wenigstens hinauszuzögern.
| Ultraschall ist keine gesetzliche Leistung zur Brustkrebsfrüherkennung, obwohl dies die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin vehement fordert. Wissenschaftler des IGeL-Monitors sehen die Forderung nicht durch Studien gedeckt – und bewerten den Nutzen mit "unklar."
| Chronisch gewordene Infektionen mit Hepatitis B und C können lange symptomfrei verlaufen. Ob ein Screening sinnvoll sein könnte, sollte nun das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersuchen. Das Ergebnis des Vorberichts: Ob der Nutzen den Schaden eines Screenings überwiegt, ist aufgrund fehlender Studien nicht zu sagen.
| Gut- oder bösartig? Gerade bei Veränderungen an der männlichen Vorsteherdrüse ist diese Frage oft nur durch Gewebeproben zu beantworten. Doch der Eingriff gilt als riskant und zufällig. Heidelberger Mediziner haben ein schonendes, bilddiagnostisches Verfahren entwickelt, um Biopsien auf ein Minimum zu reduzieren.

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