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Nachrichten zum Thema Forschung
07.09.2021

Immunzellen aus früheren Erkältungen mit anderen, schon länger bekannten Coronaviren stärken offenbar die Immunreaktion des Menschen auch gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 – und zwar sowohl während einer akuten Infektion als auch direkt nach einer Impfung. Das zeigt eine Studie der Berliner Charité, die damit einer Studie aus Kiel von 2020 widerspricht.

06.09.2021

Feinstaub, wie er etwa durch Autoverkehr entsteht, kann für Menschen selbst dann gefährlich und sogar tödlich sein, wenn Grenzwerte gar nicht überschritten werden: dann nämlich, wenn Menschen einer geringen Luftverschmutzung über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind. Zu diesem Schluss kommt eine europäische Studie unter Beteiligung der Universität Ulm.

Die meisten lebensbedrohlichen Komplikationen nach einem Herzinfarkt treten kurioserweise bei solchen Patienten auf, deren Herzmuskel gar nicht so schlimm geschädigt ist. Ein unter der Haut eingepflanzter Monitor, so groß wie ein Daumennagel, kann solche Komplikationen aber offenbar vorhersagen, zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Corona-Schnelltests sind offenbar deutlich unzuverlässiger als von den Herstellern angegeben. Jede dritte per PCR-Test bestätigte Infektion blieb in einer Schweizer Studie unentdeckt. Viele Getestete wähnten sich in falscher Sicherheit und würden das Virus bei Familienfeiern oder Veranstaltungen nichtsahnend verbreiten, so das Fazit der Studie. Antigentests heizten die Pandemie an, anstatt sie zu bremsen.

29.08.2021

Die meisten Menschen kennen das mulmige Gefühl zu Beginn der neuen Arbeitswoche. Es bindet bei Erwerbstätigen erstaunlich viel Energie und zehrt oft das Erholungspolster vom Wochenende in Teilen wieder auf. Arbeitspsychologen der Universität Leipzig haben den Mechanismus des „Montags-Blues“ jetzt wissenschaftlich untersucht.

22.03.2020, aktualisiert: 27.08.2021

Schon ein eintägiger Aufenthalt im Wald kann Anzahl und Aktivität der „Killerzellen“ des menschlichen Immunsystems messbar steigern – ein bis zu dreitägiger entsprechend mehr. Das ist das Ergebnis eines Experiments der Waldgesundheitsexpertin Melanie Adamek. „Waldbaden“ sei eine natürliche Option, um sich gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 zu wappnen.

Die doppelt hilfreiche Wirkung von körperlicher Aktivität bei Depressionen belegt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum. Demnach wirkt Bewegung nicht nur stimmungsaufhellend, sondern verbessert auch die Fähigkeit des Gehirns, Lern- und Anpassungsprozesse zu meistern – eine Eigenschaft, die bei Depressiven normalerweise geschwächt ist.

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