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Nachrichten zum Thema Forschung
19.04.2022

Schmerzen, Depressionen, Entzündungen: Chronisch Kranke brauchen oft jahrelang starke Medikamente – bei oft starken Nebenwirkungen. Forscher aus Essen arbeiten jetzt an einer alternativen Behandlungsmethode: Demnach könnte es in Zukunft möglich sein, dass Patienten die Kompetenz erlernen, körpereigene Arzneistoffe therapieunterstützend zu aktivieren, um chronischen Krankheiten zu lindern.

30.03.2022

Noch nie waren so viele Deutsche wegen einer Corona-Infektion krankgeschrieben wie jetzt – zwei Jahre nach Pandemiebeginn, in der fünften Infektionswelle. Das zeigt eine Analyse von Versichertendaten durch das „Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung“ (bifg). Ein Bundesland liegt dabei besonders deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Ein Herzinfarkt beim Mann kann sich durch andere Symptome äußern als bei der Frau. Ebenso können Wirkung und Nebenwirkungen von Medikamenten unterschiedlich ausfallen. Nach einer Umfrage der Krankenkasse „pronova BKK“ vermissen zwei Drittel der Deutschen Informationen über geschlechtsspezifische Unterschiede beim Arztbesuch. Eine Professorin sagt: Die medizinische Forschung orientiere sich allein „am männlichen Normkörper“.

Noch bis Ende 2023 darf das Herbizid Glyphosat in Deutschland in Landwirtschaft und Privatgärten versprüht werden, obwohl es als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft worden ist. Eine Studie der Universität Ulm mit Tests an Kaulquappen bestätigt jetzt seine schädliche Wirkung auf Tiere in der Natur und auf die Artenvielfalt. Pestizide gelten als ein Hauptgrund für den Rückgang der Amphibienbestände weltweit.

24.02.2022

Die amtliche Corona-Statistik hinkt der realen Lage zumindest Tage hinterher. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitet an einem „abwasserbasierten Frühwarnsystem“, das bundesweit das Infektionsgeschehen präziser abbilden und neue Virus-Varianten schneller erkennen können soll: durch Corona-Tests an kommunalem Abwasser. Hier sollen Viren schon nachweisbar sein, bevor die Infizierten überhaupt Symptome zeigen.

Auf den ersten Blick bewegt sich die Belastung von Obst und Gemüse mit Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Deutschland weiter auf niedrigem Niveau. Das zeigt eine Auswertung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Schaut man jedoch genauer hin, zeigen sich deutliche Unterschiede – vor allem zwischen einheimischer und Importware.

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