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Nachrichten zum Thema Forschung
01.12.2021

Die Zahl der stark unter Stress stehenden Deutschen hat sich in den vergangenen acht Jahren um 30 Prozent erhöht. Das zeigt die repräsentative „Stress-Studie“ der Techniker Krankenkasse (TK). Die Corona-Krise hat diesen Trend verstärkt. Besonders gestresst sind hier Familien mit Kindern und Homeoffice.

Der Berliner Virologe Christian Drosten warnt davor, Corona-Schnelltests zu überschätzen. Bei Menschen, die trotz Impfung infiziert seien, könnten die Tests in der frühen Phase der Infektion negativ ausfallen und für trügerische Sicherheit sorgen, sagte Drosten in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Trotz Mängeln sei ein regelmäßiger und breitflächiger Einsatz dieser Tests aber weiter sinnvoll.

02.10.2021

Psychologen der Universität Würzburg haben mögliche Ursachen für schwache Schulleistungen trotz hoher Intelligenz bei Kindern gefunden. Diese hochbegabten „Underachiever" leiden offenbar an einem gravierenden Kompetenzdefizit beim Lernen. Für die Schülergruppe wollen die Wissenschaftler nun ein spezifisches Training entwickeln.

Angeborene Störungen im Zuckerstoffwechsel können die Ursache dafür sein, dass kleine Kinder in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung zurückbleiben. Ein deutsch-österreichisches Wissenschaftsteam hat jetzt eine seltene Stoffwechselkrankheit entdeckt – und eine passende Therapie dafür entwickelt: Die Gabe des Spezialzuckers Fucose.

07.09.2021

Immunzellen aus früheren Erkältungen mit anderen, schon länger bekannten Coronaviren stärken offenbar die Immunreaktion des Menschen auch gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 – und zwar sowohl während einer akuten Infektion als auch direkt nach einer Impfung. Das zeigt eine Studie der Berliner Charité, die damit einer Studie aus Kiel von 2020 widerspricht.

06.09.2021

Feinstaub, wie er etwa durch Autoverkehr entsteht, kann für Menschen selbst dann gefährlich und sogar tödlich sein, wenn Grenzwerte gar nicht überschritten werden: dann nämlich, wenn Menschen einer geringen Luftverschmutzung über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind. Zu diesem Schluss kommt eine europäische Studie unter Beteiligung der Universität Ulm.

Die meisten lebensbedrohlichen Komplikationen nach einem Herzinfarkt treten kurioserweise bei solchen Patienten auf, deren Herzmuskel gar nicht so schlimm geschädigt ist. Ein unter der Haut eingepflanzter Monitor, so groß wie ein Daumennagel, kann solche Komplikationen aber offenbar vorhersagen, zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

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