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Nachrichten zum Thema Forschung

Wie funktioniert der Kopf von Menschen, die sich aus freien Stücken von haltlosen Verschwörungstheorien in die Irre führen lassen? Das wollten Forscher aus Frankfurt und Marburg wissen. Zentrales Ergebnis ihrer Studie: Anhänger dieser Theorien erleben „eine Art optische Täuschung auf Denkebene“, wie sie auch bei Patienten mit Wahnvorstellungen vorkommt.

05.04.2021

Die klinische Prüfung vor der Zulassung attestierte mRNA-Impfstoffen, dass sie rund 95 Prozent der Geimpften im Fall einer Covid-19-Infektion vor schweren Krankheitsverläufen schützen können. Eine US-Studie geht jetzt noch weiter: Demnach schützt diese neue Generation von Impfstoffen auch zu 90 Prozent vor der Ansteckung selbst. Damit verbindet sich die Hoffnung, Infektionsketten zu durchbrechen.

04.04.2021

Ein interdisziplinäres Forscherteam am Universitätsklinikum Jena hat frisch verstorbene Covid-19-Patienten untersucht. In einer ganzen Reihe von Geweben und Organen war eine hohe Viruslast messbar. Gewebeschäden fanden die Wissenschaftler jedoch nur an einer Stelle.

03.04.2021

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie war es der Rat: Auf digitalen Kontakt umstellen, um sich innerlich nahezubleiben – trotz körperlicher Distanz. Eine Studie der Universität Duisburg-Essen zeigt jetzt: Die psychologische Wirkung von organisierten Begegnungen über audiovisuelle Kommunikation ist begrenzt. Die anderen bleiben einem nicht nur physisch fern, sie fühlen sich auch fern an.

30.03.2021

Neuroblastome gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Oft werden sie erst im Alter von eins bis drei Jahren erkannt. Aber sie entstehen meist viel früher – in der ersten Phase der Schwangerschaft. Das haben Krebsforscher rund um das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg herausgefunden.

27.03.2021

In den ersten neun Monaten der Corona-Pandemie 2020 ging die Sterblichkeit der in Uniklinika behandelten Covid-19-Patienten um mehr als ein Drittel zurück. Das ergibt sich aus einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Forscher erklären dies mit der zunehmenden Erfahrung der Klinikteams mit der Krankheit und mit einer kontinuierlichen Optimierung der Behandlung.

Die Fahrt mit U-Bahn, Tram und Bussen bleibt offenbar auch während der Corona-Pandemie sicher – für Fahrgäste wie für Fahrpersonal: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von TU Berlin und Charité. Um die Konzentration infektiöser Aerosole niedrig zu halten, sei es aber wichtig, dass Fenster offenstehen, Türen regelmäßig geöffnet werden und die Fahrzeuglüftung funktioniert.

25.03.2021

Operationen sind etwas Nervenaufreibendes. Da psychischer Stress den Heilungsprozess negativ beeinflussen kann, soll bei chirurgischen Eingriffen eine Hypnose den Patienten Ängste nehmen, Schmerzen verringern und die Genesung beschleunigen. Wissenschaftler der Universitäten Jena und Leipzig haben jetzt untersucht, ob das erfolgreich funktioniert.

Müssen Corona-Patienten operiert werden, ist die postoperative Sterblichkeitsrate erhöht. Autoren einer internationalen Beobachtungsstudie raten deshalb: Bei positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Menschen sollte zu „elektiven“, also planbaren Operationen ein zeitlicher Mindestabstand von sieben Wochen eingehalten werden. Erst dann sei die Sterblichkeitsrate wieder so gering wie bei Gesunden.

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