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Nachrichten zum Thema Forschung

Kaum hat die Menschheit einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus entwickelt und die AHA-Regeln verinnerlicht, sorgen Virus-Mutanten aus Indien und Großbritannien für neue Aufregung. Helfen die gerade erst mühsam errungenen Maßnahmen jetzt noch? Zumindest für das Thema Hygiene kann eine Studie der Universität Bochum das bestätigen.

15.05.2021

Die erstarkende Sonne könnte einer Gründe dafür sein, warum die Ansteckungen mit Sars-CoV-2 jetzt im Frühjahr wieder so spürbar zurückgehen. Die natürliche UV-Strahlung der Sonne besitze „ein hohes Potenzial zur Inaktivierung von Corona-Viren“ an Orten unterm freiem Himmel, besagt eine Studie der Veterinärmedizischen Universität Wien.

08.05.2021

Die vorherrschende Meinung in der Wissenschaft war bisher: Ein höherer Bildungsabschluss kann die altersbedingte Schrumpfung des Gehirns verlangsamen oder sogar aufhalten. Eine von der EU finanzierte Langzeitstudie widerlegt dies jetzt – mit Serienbildern aus dem Magnetresonanz-Tomografen, die über den Zeitraum eines Jahrzehnts die Gehirnveränderung bei 2.000 Probanden dokumentieren.

03.05.2021

Neurowissenschaftler der Universität des Saarlandes haben 104 Schüler im Alter der Berufswahl mit dem Magnetresonanz-Tomografen untersucht und herausgefunden: Es gibt einen messbaren Zusammenhang zwischen den Ergebnissen von Psycho-Tests zur Feststellung beruflicher Neigungen – und der Anatomie der Hirnregionen, die man in diesen Berufen am Ende auch braucht.

02.05.2021

Viele Konsumenten erleben das Prädikat „bio“ als inflationär und vertrauen ihm deshalb offenbar nicht (mehr). Eine Studie der Hochschule Albstadt-Sigmaringen kommt zu dem Schluss, dass vielen Verbrauchern beim Einkauf von Lebensmitteln das Label „regional“ inzwischen wichtiger ist. Das bedeute aber nicht, dass für sie Anbau und Herstellungsprozess keine Rolle spielten.

Antibiotika im Putensteak, Mikroplastik im Fisch, Tomatensoße für Kinder mit einer doppelten Portion Zucker: Das Interesse an Themen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ist groß. Zwei Drittel der Konsumenten vertrauen der Wissenschaft, dass sie sie vor Gesundheitsschäden und Mogeleien schützt. Andere Akteure wie die Politik schneiden dagegen schlecht ab.

Proteine sind lebenswichtige Nährstoffe. Aber sie drohen zur Mangelware zu werden – zum Beispiel, weil ihre Herstellung mehr Wasser verschlingt, als in den Dürren des Klimawandels sicher verfügbar ist. Im Fraunhofer-Institut entwickeln Wissenschaftler nachhaltige Produktionssysteme für Eiweiß, die deutlich weniger Wasser, Düngemittel, Pestizide und Antibiotika brauchen als die konventionelle Fleischindustrie: Proteingewinnung aus Insekten, Pilzen, Algen.

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