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Ihre Auswahl: Forschung

Nachrichten zum Thema Forschung
02.05.2021

Viele Konsumenten erleben das Prädikat „bio“ als inflationär und vertrauen ihm deshalb offenbar nicht (mehr). Eine Studie der Hochschule Albstadt-Sigmaringen kommt zu dem Schluss, dass vielen Verbrauchern beim Einkauf von Lebensmitteln das Label „regional“ inzwischen wichtiger ist. Das bedeute aber nicht, dass für sie Anbau und Herstellungsprozess keine Rolle spielten.

Antibiotika im Putensteak, Mikroplastik im Fisch, Tomatensoße für Kinder mit einer doppelten Portion Zucker: Das Interesse an Themen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ist groß. Zwei Drittel der Konsumenten vertrauen der Wissenschaft, dass sie sie vor Gesundheitsschäden und Mogeleien schützt. Andere Akteure wie die Politik schneiden dagegen schlecht ab.

Proteine sind lebenswichtige Nährstoffe. Aber sie drohen zur Mangelware zu werden – zum Beispiel, weil ihre Herstellung mehr Wasser verschlingt, als in den Dürren des Klimawandels sicher verfügbar ist. Im Fraunhofer-Institut entwickeln Wissenschaftler nachhaltige Produktionssysteme für Eiweiß, die deutlich weniger Wasser, Düngemittel, Pestizide und Antibiotika brauchen als die konventionelle Fleischindustrie: Proteingewinnung aus Insekten, Pilzen, Algen.

14.04.2021

Wer spät am Abend viel und Schweres isst, schläft schlecht – und umgekehrt. Das ist bekannt. Eine Studie aus den USA an über 400 Frauen zeigt jetzt: Nicht nur der Zeitpunkt des Essens ist entscheidend, sondern auch die grundsätzliche Auswahl. Wer sich also konsequent gesund ernährt, kann dauerhaft leichter ein- und besser durchschlafen.

Wie funktioniert der Kopf von Menschen, die sich aus freien Stücken von haltlosen Verschwörungstheorien in die Irre führen lassen? Das wollten Forscher aus Frankfurt und Marburg wissen. Zentrales Ergebnis ihrer Studie: Anhänger dieser Theorien erleben „eine Art optische Täuschung auf Denkebene“, wie sie auch bei Patienten mit Wahnvorstellungen vorkommt.

05.04.2021

Die klinische Prüfung vor der Zulassung attestierte mRNA-Impfstoffen, dass sie rund 95 Prozent der Geimpften im Fall einer Covid-19-Infektion vor schweren Krankheitsverläufen schützen können. Eine US-Studie geht jetzt noch weiter: Demnach schützt diese neue Generation von Impfstoffen auch zu 90 Prozent vor der Ansteckung selbst. Damit verbindet sich die Hoffnung, Infektionsketten zu durchbrechen.

04.04.2021

Ein interdisziplinäres Forscherteam am Universitätsklinikum Jena hat frisch verstorbene Covid-19-Patienten untersucht. In einer ganzen Reihe von Geweben und Organen war eine hohe Viruslast messbar. Gewebeschäden fanden die Wissenschaftler jedoch nur an einer Stelle.

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