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Nachrichten zum Thema Forschung

Das Uniklinikum Freiburg gilt als Forschungsschwerpunkt für Immunantworten des Körpers auf Infektionskrankheiten. Ein Forscherteam des Klinikums, das COVID-19-Patienten behandelt und nach überstandener Krankheit weiter betreut, kommt jetzt zu dem Schluss: Das Immungedächtnis schützt die Mehrheit der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, vor einer Neuinfektion.

05.11.2020

Virologen der Universitätsklinik Frankfurt haben zwölf Wochen lang Corona-Abstriche aus Kindertagesstätten in Hessen untersucht. Das Ergebnis: Zwei Probanden wurden positiv getestet – Erzieherinnen. Von den Kindern war kein einziges infiziert. Das ist deshalb besonders überraschend, weil sich Erkältungen oder die saisonale Grippe in Kitas und Schulen erfahrungsgemäß sehr schnell verbreiten.

31.10.2020

In der Corona-Pandemie werden Impfstoffe entwickelt, die gleich in doppelter Hinsicht neu sind: erstens, weil sie gegen ein neuartiges Virus wirken sollen; zweitens, weil es hier um eine völlig neue Generation von Impfstoffen geht. Ein Beispiel dafür: der mRNA-Impfstoff.

Gut essen – und dabei unfreiwillig Mikroplastik mitessen: keine gesunde und appetitliche Vorstellung. Für Liebhaber von Fischfilets gibt es jetzt eine gute Nachricht. Eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts ergab: Zumindest beim Wolfsbarsch gelangen Kunststoffpartikel aus der Nahrungskette in Blut und Organe, aber kaum ins Muskelfleisch. Für ihr Experiment fütterten die Forscher Fische vier Wochen lang mit einem Futtermittel, das sehr kleine und viele Mikroplastikteilchen enthielt.

Das Coronavirus vermehrt sich in den Körperzellen Infizierter rasend schnell. Dazu muss das Virus sein Erbgut vervielfältigen. Die dafür verantwortliche „Kopiermaschine“ haben Forscher des Max-Planck-Instituts jetzt entschlüsselt. Damit lassen sich neue antivirale Substanzen erforschen – und schon existierende Wirkstoffe daraufhin testen, ob sie gegen COVID-19 helfen.

24.04.2020, aktualisiert: 28.04.2020

Impfstoffe und Medikamente gegen ein vor wenigen Monaten noch völlig unbekanntes Virus lassen sich nicht so einfach aus dem Hut zaubern. Aber die Zeit drängt und die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten läuft auf Hochtouren. Allein in Deutschland forschen 28 derzeit Unternehmen der Pharmaindustrie an Arzneimitteln, mit deren Hilfe es gelingen soll, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Erst mal grob fünf auf einmal testen und nur bei Verdacht dann ins Detail gehen: Dieses Prinzip aus der AIDS-Diagnostik haben Frankfurter Wissenschaftler jetzt auf das Coronavirus übertragen. Bis zu 400.000 Corona-Tests am Tag könnten damit künftig in Deutschland durchgeführt werden, heißt es beim hessischen Wissenschaftsministerium – zehnmal so viele wie bisher.

22.03.2020

Schon ein eintägiger Aufenthalt im Wald kann Anzahl und Aktivität der „Killerzellen“ des menschlichen Immunsystems messbar steigern – ein bis zu dreitägiger entsprechend mehr. Das ist das Ergebnis eines Experiments der Waldgesundheitsexpertin Melanie Adamek. „Waldbaden“ sei eine natürliche Option, um sich gegen Infektionskrankheiten wie Covid-19 zu wappnen.

Bestimmte Fettsäuren können das Darm-Mikrobiom von MS-Patienten so positiv beeinflussen, dass sich die Schubrate und das Behinderungsrisiko reduzieren lassen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bochum, in der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung am Patienten angewandt wurden.

03.03.2020

Jeder zweite Patient mit Herzschwäche leidet unter Eisenmangel – ein häufiger Auslöser für einen Krankenhausaufenthalt. Der Grund: Über den Darm kann das Mineral hier nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden – weder aus der Nahrung noch in Form von Tabletten. Neue Therapieoption gegen diese Begleiterkrankung der Herzinsuffizienz: die Eisenzufuhr per Infusion.

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