Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt

Ihre Auswahl: Forschung

Nachrichten zum Thema Forschung
01.06.2021

Manche Covid-19-Betroffene entwickeln im Zuge der Infektion einen Diabetes. Eine internationale Studie hat entschlüsselt, wie das Coronavirus die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse befällt und zerstört. Dabei entdeckten die Forschenden auch eine Möglichkeit, diese Zellen zu schützen.

31.05.2021

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Anwendung von Impfstoffen zum Schutz vor Covid-19 bei Gesunden richtet sich der Fokus der Forschung zunehmend auf Medikamente, die Erkrankte heilen sollen. Forschende der TU Braunschweig haben Covid-19-Genesenen Antikörper entnommen und sie nachgebaut. Seit April wird dieser Antikörperwirkstoff an Krankenhauspatienten mit Covid-19 getestet.

Sie werden oft spät erkannt, die Therapiemöglichkeiten sind begrenzt und die sie auslösenden Erreger sind zunehmend resistent gegen die eingesetzten Medikamente: Pilzinfektionen. Menschen mit geschwächter Immunabwehr, Ältere sowie Covid-19-Patienten sind besonders gefährdet.

27.05.2021

Medizinische Masken, die vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen sollen, können während der Pollenflugsaison offenbar auch Beschwerden bei Allergikern spürbar lindern. Das ist das Ergebnis einer Studie der „Europäischen Stiftung für Allergieforschung“ und der Techniker Krankenkasse (TK). Die Symptome ließen sich um zwei Drittel reduzieren.

27.05.2021

Peptide sind „Arzneimittel“ aus der körpereigenen Apotheke, mit deren Hilfe unser Organismus Bakterien, Viren, Entzündungen und sogar Krebszellen bekämpft. In einem Großprojekt durchsuchen WissenschaftlerInnen der Uni Tübingen Körperflüssigkeiten wie Blutplasma, Sperma oder Muttermilch auf diese Mini-Eiweiße – mit dem Ziel, sie als individuelle Immuntherapeutika einzusetzen: gegen Covid-19, Alzheimer, Aids oder Leukämie.

26.05.2021

Kinder oder Erwachsene? Menschen mit Symptomen oder ohne? Leute, die die britische Virusvariante in sich tragen? Ein Forschungsteam der Charité Berlin unter Leitung von Virologe Christian Drosten hat in 25.000 PCR-Proben die Menge des Coronavirus-Erbguts gemessen und daraus die potenzielle Ansteckungsgefahr für andere abgeleitet. Das Ergebnis: Eine Minderheit der Infizierten verursacht den größten Teil aller Übertragungen.

25.05.2021

Depressionen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur zum Teil verstanden. Das Spurenelement Lithium spielt dabei aber offensichtlich eine Rolle. Münchner Wissenschaftler verglichen Gehirnproben von zwei psychisch Gesunden mit denen eines Suizidanten und stellten fest: Das Lithium ist anders verteilt.

23.05.2021

Nur jede dritte Befruchtung führt bei Frauen zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Viele Embryonen überstehen die frühe Entwicklungsphase nicht. Forschende des Max-Planck-Instituts (MPI) haben herausgefunden: Schon bei der Vereinigung des elterlichen Erbguts unmittelbar nach der Befruchtung passieren häufig Fehler. Doch nur wenn die Chromosomen richtig sortiert sind, kann Leben entstehen. Interessant für Leute, die über eine künstlichte Befruchtung nachdenken.

20.05.2021

Die größte Pandemie seit 100 Jahren hat weltweit einen beispiellosen Wettlauf um wissenschaftliche Erkenntnisse ausgelöst. Selbst Experten fällt es schwer, hier die Übersicht zu behalten. Was ist fundiert, was vorläufig, was eine bloße Hypothese? Eine europäische Gruppe von Wissenschaftlern hat aus der Flut von Informationen jetzt gesichertes Wissen über Covid-19 herausgearbeitet.

Logo Gesundheitsstadt Berlin