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Ihre Auswahl: Forschung

Nachrichten zum Thema Forschung
27.05.2021

Peptide sind „Arzneimittel“ aus der körpereigenen Apotheke, mit deren Hilfe unser Organismus Bakterien, Viren, Entzündungen und sogar Krebszellen bekämpft. In einem Großprojekt durchsuchen WissenschaftlerInnen der Uni Tübingen Körperflüssigkeiten wie Blutplasma, Sperma oder Muttermilch auf diese Mini-Eiweiße – mit dem Ziel, sie als individuelle Immuntherapeutika einzusetzen: gegen Covid-19, Alzheimer, Aids oder Leukämie.

26.05.2021

Kinder oder Erwachsene? Menschen mit Symptomen oder ohne? Leute, die die britische Virusvariante in sich tragen? Ein Forschungsteam der Charité Berlin unter Leitung von Virologe Christian Drosten hat in 25.000 PCR-Proben die Menge des Coronavirus-Erbguts gemessen und daraus die potenzielle Ansteckungsgefahr für andere abgeleitet. Das Ergebnis: Eine Minderheit der Infizierten verursacht den größten Teil aller Übertragungen.

25.05.2021

Depressionen gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Die Ursachen sind komplex und bisher nur zum Teil verstanden. Das Spurenelement Lithium spielt dabei aber offensichtlich eine Rolle. Münchner Wissenschaftler verglichen Gehirnproben von zwei psychisch Gesunden mit denen eines Suizidanten und stellten fest: Das Lithium ist anders verteilt.

23.05.2021

Nur jede dritte Befruchtung führt bei Frauen zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Viele Embryonen überstehen die frühe Entwicklungsphase nicht. Forschende des Max-Planck-Instituts (MPI) haben herausgefunden: Schon bei der Vereinigung des elterlichen Erbguts unmittelbar nach der Befruchtung passieren häufig Fehler. Doch nur wenn die Chromosomen richtig sortiert sind, kann Leben entstehen. Interessant für Leute, die über eine künstlichte Befruchtung nachdenken.

20.05.2021

Die größte Pandemie seit 100 Jahren hat weltweit einen beispiellosen Wettlauf um wissenschaftliche Erkenntnisse ausgelöst. Selbst Experten fällt es schwer, hier die Übersicht zu behalten. Was ist fundiert, was vorläufig, was eine bloße Hypothese? Eine europäische Gruppe von Wissenschaftlern hat aus der Flut von Informationen jetzt gesichertes Wissen über Covid-19 herausgearbeitet.

Kaum hat die Menschheit einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus entwickelt und die AHA-Regeln verinnerlicht, sorgen Virus-Mutanten aus Indien und Großbritannien für neue Aufregung. Helfen die gerade erst mühsam errungenen Maßnahmen jetzt noch? Zumindest für das Thema Hygiene kann eine Studie der Universität Bochum das bestätigen.

15.05.2021

Die erstarkende Sonne könnte einer Gründe dafür sein, warum die Ansteckungen mit Sars-CoV-2 jetzt im Frühjahr wieder so spürbar zurückgehen. Die natürliche UV-Strahlung der Sonne besitze „ein hohes Potenzial zur Inaktivierung von Corona-Viren“ an Orten unterm freiem Himmel, besagt eine Studie der Veterinärmedizischen Universität Wien.

08.05.2021

Die vorherrschende Meinung in der Wissenschaft war bisher: Ein höherer Bildungsabschluss kann die altersbedingte Schrumpfung des Gehirns verlangsamen oder sogar aufhalten. Eine von der EU finanzierte Langzeitstudie widerlegt dies jetzt – mit Serienbildern aus dem Magnetresonanz-Tomografen, die über den Zeitraum eines Jahrzehnts die Gehirnveränderung bei 2.000 Probanden dokumentieren.

03.05.2021

Neurowissenschaftler der Universität des Saarlandes haben 104 Schüler im Alter der Berufswahl mit dem Magnetresonanz-Tomografen untersucht und herausgefunden: Es gibt einen messbaren Zusammenhang zwischen den Ergebnissen von Psycho-Tests zur Feststellung beruflicher Neigungen – und der Anatomie der Hirnregionen, die man in diesen Berufen am Ende auch braucht.

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