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Ihre Auswahl: Entstigmatisierung

Nachrichten zum Thema Entstigmatisierung

Menschen mit Depression sind deutlich stärker von den Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen als die Bevölkerung insgesamt. Das geht aus dem jährlichen „Deutschland-Barometer Depression“ der Deutschen Depressionshilfe hervor. Während des Lockdowns litten sie besonders an fehlender Tagesstruktur, Rückzug ins Bett und ausgefallenen Behandlungsterminen.

Überanhänglichkeit, exzessives Daumenlutschen, Schulleistungsstörungen oder Aggressivität: Auch Kinder und Jugendliche können an Depressionen erkranken. Aber die leidende Psyche artikuliert sich über andere Symptome als im Erwachsenenalter. Um die Krankheit zu erkennen, muss man manchmal um die Ecke denken.

Alkohol am Steuer: Da ist klar definiert, was erlaubt ist und was nicht. Bei Medizinalhanf ist es diffiziler. Der ist zwar ein Medikament und seit 2017 legal – aber es fehlt der Beipackzettel mit klaren Instruktionen und Warnhinweisen. Für die Patienten, die ihn nutzen, heißt das: gute Selbsteinschätzung, hohes Verantwortungsbewusstsein.

03.02.2019

Seit zwei Jahren können Patienten bei bestimmten schweren Erkrankungen medizinisches Cannabis legal erhalten – auf Rezept und von der Krankenkasse bezahlt. Der Bedarf kann bisher aber nur durch Importe gedeckt werden. Das soll sich jetzt ändern: Für Herbst kommenden Jahres wir die erste Ernte aus deutscher Produktion erwartet.

Am Internationalen Tag der Suizidprävention wollen Experten Vorurteile abbauen und Fakten bekannter machen. Zudem betonen sie ausdrücklich, dass Menschen mit Suizidgedanken wirksam geholfen werden kann. Wichtig ist es, über das Thema offen zu sprechen.

Etwa 10 bis 15 Prozent der Frauen leiden nach einer Geburt an einer sogenannten Postpartalen Depression oder Wochenbettdepression. Darauf macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe aufmerksam. Doch obwohl die Wochenbettdepression gut behandelbar ist, suchen viele Betroffene keine Hilfe – aus Scham oder weil die Depression nicht erkannt wird.

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