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Nachrichten zum Thema Depression

Manche vergleichen das Post-Covid-Syndrom mit einem Burnout. Erschöpfungszustände, gedrosselte Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, Depressions- und Angstsymptome – und keiner weiß, wann man wieder der Alte ist. Ratschläge des TÜV Rheinland für eine erfolgreiche Rückkehr von Covid-Kranken in den Beruf – für Arbeitnehmer und Vorgesetzte.

Inneres Novemberwetter, Freud- und Antriebslosigkeit, schwarze Gedanken: Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland erkranken im Laufe eines Kalenderjahrs an einer behandlungsbedürftigen Depression. Ursache ist meist ein Zusammenspiel aus persönlicher Veranlagung und äußerer Lebenssituation.

Depression ist eine schwere Erkrankung – und eine häufige. In praktisch jedem Unternehmen gibt es, statistisch gesehen, depressiv erkrankte Mitarbeiter. Die Mehrheit versucht die Krankheit am Arbeitsplatz immer noch zu verstecken. Ein Drittel geht offen damit um – mit häufig positiven Erfahrungen. Das zeigt das jetzt veröffentlichte „Deutschland-Barometer Depression“ 2021.

„Zu faul“, „selbst schuld“, „gefährlich“: Das sind nur einige der gängigen Vorurteile gegenüber psychisch Kranken. Viele Betroffene schämen sich, ziehen sich zurück und holen sich erst recht keine Hilfe. Experten aber raten jetzt zu verbaler Selbstverteidigung. Sie rufen psychisch Kranke auf, zu sich und ihrer Krankheit zu stehen – und, wenn sie Vorurteile oder Stigmatisierung erleben, offensiv zu protestieren.

29.10.2021

Wenn eine Corona-Infektion auskuriert ist, ist sie für viele deshalb längst nicht vorbei. Ein Drittel der genesenen Erwachsenen laboriert auch drei Monate nach der akuten Infektion an körperlichen und seelischen Folgeproblemen herum. Eine erste Großstudie aus Deutschland zeigt jetzt: Obwohl sie jünger und gesünder sind, sind Kinder und Jugendliche fast genauso stark davon betroffen.

Bewusst einmal etwas ganz anderes tun als im beruflichen Alltag, Dinge selber machen, mit den Händen arbeiten – selbstbestimmt, kreativ, meditativ: Heimwerken kann sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken und sogar eine therapeutische Wirkung entfalten. Gut für Menschen, die sich gesund halten wollen, auf einen Therapieplatz warten – oder eine laufende Therapie unterstützen möchten.

22.08.2021

Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen sind besonders stark von sexuell motivierten Übergriffen betroffen – durch Menschen, die von ihnen gepflegt oder betreut werden. Das zeigt eine Studie der Berufsgenossenschaft BGW. Jeder Zweite hat sexuelle Belästigung oder Gewalt in den vergangenen zwölf Monaten sogar in körperlicher Form erlebt – und damit in der massivsten Ausprägung.

Die doppelt hilfreiche Wirkung von körperlicher Aktivität bei Depressionen belegt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum. Demnach wirkt Bewegung nicht nur stimmungsaufhellend, sondern verbessert auch die Fähigkeit des Gehirns, Lern- und Anpassungsprozesse zu meistern – eine Eigenschaft, die bei Depressiven normalerweise geschwächt ist.

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